Özdemirs Plan für Schwarzwald und Alb: Windrad-Quoten für den Süden - TE Wecker am 26 05 2026
Guten Tag, ich begrüße Sie zum TEWacker den Morgen Nachrichten von Tichys Einblick am Dienstag, 26. Mai.Viel Sonne, kaum Wind und wenig Strombedarf.Der deutsche Strommarkt zeigte gestern am Pfingstmontag erneut das Drama in der Stromversorgung aufgrund der sogenannten Energiewende in aller Deutlichkeit.Zur Mittagszeit lieferten die Photovoltaikanlagen mehr als 52 Gigawatt Leistung, zeitweise sogar über 53 Gigawatt.Die Last liegt aber nur bei 40 bis 41 Gigawatt.Die Windräder stehen fast still.
Wind an Land und auf See kommen zusammen nur auf 1,4 bis 1,5 Gigawatt Leistung.Das Ergebnis ist eine sogenannte negative Residuallast von bis zu 15 Gigawatt.Der Strom ist also nicht knapp, er ist zur falschen Zeit im Überfluss vorhanden.Ein Teil wird ins Ausland weggedrückt, ein Teil verschwindet in Pumpspeichern und der Rest drückt den Preis wieder einmal.Die Börse reagierte brutal.Von 10:15 bis 16:45 liegen die Viertelstundenpreise im Minus.
Der Tiefpunkt wird gegen 13:45 mit minus 35 Euro je Megawattstunde erreicht.Stromproduzenten zahlen also dafür, dass ihnen der Strom abgenommen wird.Doch sobald die Sonne nachmittags und abends verschwindet, ist die Party vorbei.Am Abend steigen die Preise wieder kräftig an, um 21 Uhr auf rund 185 Euro je Megawattstunde.Billig ist der Strom also nicht, er ist nur mittags im Überfluss und abends wieder knapp vorhanden.Und für heute Dienstag zeichnet sich dasselbe Muster ab.
Die Wetterlage bleibt ähnlich.Viel Sonne um die Mittagszeit, zu viel überflüssiger Strom aus den PV-Anlagen.Der Strommüll ist eben teuer.Die Day-Ahead-Preise fallen um die Mittagszeit erneut nahe Null oder leicht darüber. erneut nahe Null oder leicht darüber.Der billigste Wert wird für 13 Uhr mit minus 2,50 Euro je Megawattstunde angezeigt.Am Abend folgt der Gegenschlag.
Um 20 Uhr liegt der Preis bei fast 200 Euro je Megawattstunde.Das ist die Realität der sogenannten Energiewende.Nicht geschönte Jahresbilanzen über hohe Anteile an sogenannter erneuerbaren Energien entscheiden, sondern was in jeder einzelnen Sekunde vorhanden ist.Mittags Solarflut, abends Leistungslücke und dazwischen ein Strommarkt, der den physikalischen Wahnsinn der Energiewende in Euro ausdrückt.Es wird also immer teurer für den Stromkunden.Baden-Württembergs neuer grüner Spitzenpolitiker Jim Otzdemir macht deutlich, worum es ihm in der Energiepolitik vor allem geht: Um mehr Windräder im Süden.
Bayern und Baden-Württemberg verbrauchen zusammen rund 35 Prozent des deutschen Stroms, würden aber zu wenig Windstrom liefern.Für Otzdemir sei das ein Problem für das Zitat "industrielle Powerhouse" in Süddeutschland, wie er heute in einem Interview gegenüber der FAZ sagte.Seine Antwort: Der Windkraftausbau müsse dort stärker erzwungen und gefördert werden, ähnlich wie in Nordrhein-Westfalen.Dazu hat sich Otzdemir nach eigenen Angaben mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst von der CDU verständigt.Gemeinsam wolle man dem Bund künftig Vorschläge machen.Außerdem kündigte Otzdemir an, den Entwurf für ein sogenanntes Effizienzgesetz möglichst noch vor der Sommerpause vorzulegen.
Auch bei den Stromtrassen fordert er Änderungen.Die Stromsteuer solle auf den europäischen Mindestsatz sinken, nicht nur für die Industrie, sondern für die gesamte Wirtschaft.Und wo noch keine Planfeststellung erfolgt sei, solle man Freileitungen statt Erdkabel bauen.Dies gehe schneller und spare Milliarden. Dies gehe schneller und spare Milliarden.Der Kern aber bleibt der Windradausbau.Özdemir verlangt eine gesonderte Südausschreibung mit festen Quoten für Bayern und Baden-Württemberg.
Nur so, meinte er, könne Süddeutschland als Industriestandort erhalten werden.Sonst müssten immer neue Leitungen gebaut werden, was den Strompreis für alle verteure.Die grüne Antwort auf teuren Strom und schwache Netze heißt in Baden-Württemberg also weiterhin mehr Windräder in Schwarzwald, auf schwäbischer Alp, im Hohen Loischen.Dabei interessiert nicht, dass Baden-Württemberg ebenso wie Bayern als Schwachwindgebiet gilt.Nachzutragen bleibt noch eine Notiz über ein Treffen der Energieminister der Länder auf Nordrhein.Wir berichteten im Wecker in der vergangenen Woche bereits.
Dort haben die Länder keinen Kurswechsel beschlossen, sondern im Gegenteil eine Beschleunigung gefordert.Mehr Wind, mehr Solar, mehr Netze, mehr Speicher und der Bund, also der Steuerzahler, soll zahlen, planen und bremsende Eingriffe unterlassen.Drei Tage lang berieten die Länderminister über Netze, Speicher, Windkraft, Photovoltaik, Gasreserven und Versorgungssicherheit.Niedersachsens grüner Energieminister Christian Meyer sprach von einem klaren Bekenntnis der Länder zur Energiewende und äußerte sogar den Satz Zitat Wir sind das Team Energiewende.Die Länder lehnen demnach neue Netzengpassgebiete, Kürzungen bei kleinen Dachsolaranlagen und zusätzliche Hürden für Speicher und Offshorewind ab.Stattdessen fordern sie weiter Förderung, beschleunigten Netzausbau, flexible Netzanschlüsse, Unterstützung für Stadtwerke und eine Senkung der Stromsteuer.
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, die ursprünglich teilnehmen wollte, fehlte krankheitsbedingt.Gerade sie hatte zuletzt deutlich gemacht, dass nicht jeder Ausbau automatisch sinnvoll ist. automatisch sinnvoll ist.wenn Netze, Speicher und Verbrauch nicht schritt halten.Genau dagegen richtete sich jetzt die Botschaft von Nordrhein.Die Länder wollen keine Stoppschilder, sondern freie Fahrt für die Energiewende.Der Grüne Minister Meier lobte Nordrhein als Drehscheibe für Windstrom und das passte.
Während die Minister in schöner Urlaubsumgebung über das Drama Energiewende plauderten, zeigte der Strommarkt gerade wieder die Realität.Die Sonne lieferte mittags viel zu viel, die Preise fielen in den Keller und Wind war nicht da.Denn der Windstrom kommt derzeit fast überhaupt nicht.Flaute ist Mensch Meier.Da nützen auch noch so viele Windräder nichts.Dieser Wecker wird wieder unterstützt von den Edelmetallexporten der BB Wertmetall.
Später dazu mehr.Der Chef der Jungen Union Johannes Winkel will bei den anstehenden Sozialstaatsreformen auch die Beamtenpensionen nicht ausklammern.Bisher richtete sich der Blick vor allem auf Renten, Sozialabgaben und Steuern.Winkel forderte in einem Gespräch mit Table Media, auch Pensionserhöhungen zu dämpfen.Der Nachhaltigkeitsfaktor, der Rentenerhöhungen bremst, wenn die Zahl der Ruheständler schneller wächst als die der Beitragszahler, solle auf das Pensionssystem übertragen werden.Dies sei finanziell geboten und eine Frage sozialer Gerechtigkeit.
Winkel kritisiert zudem die unbegrenzte Lohnfortzahlung für Beamte im Krankheitsfall.Auch dies könne man heute niemanden mehr erklären.Eine Rentenkommission, die Pensionen ausspare, sei für ihn kaum vorstellbar.In Deutschland gibt es rund zwei Millionen Beamte und etwa 1,4 Millionen Pensionäre.Das durchschnittliche Ruhegehalt liegt bei 3.416 Euro brutto im Monat.Nach 120 Jahren ist Schluss.
Die sächsische Textilfirma Damino in Groß Schönau stellt Anfang Juni den Betrieb den Betriebein.Die letzten 81 Beschäftigten verlieren ihre Arbeitsplätze.Das Traditionsunternehmen fertigte hochwertige Tisch- und Bettwäsche, Bezüge für Kreuzfahrtschiffe, Flugzeuge, Hotels und Möbelbauer.Nach der Insolvenz vor einem Jahr gab es zunächst Hoffnung auf Rettung.Die Zahal Group aus Usbekistan wollte einsteigen, doch der Deal platzte, weil der vollständige Kaufpreis nicht überwiesen wurde.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollen banktechnische Hürden in Usbekistan die Zahlung blockiert haben.Damit entschieden die Gläubiger das endgültige Aus.Damino galt als einer der letzten großen vollstufigen Textilproduzenten in Deutschland, also mit kompletter Wertschöpfung unter einem Dach.Für Großschönau endet damit ein Stück Industriegeschichte.Die Damastweberei begann dort bereits 1666.Hohe Energie- und Standortkosten, schwache Konjunktur und Konkurrenz aus Asien haben ein weiteres deutsches Traditionsunternehmen aus dem Markt gefegt.
Der alte Joschka Fischer warnt wieder vor einem großen Dammbruch.Fischer, einst Straßenkämpfer, später Grüner Außenminister und heute Mahner im Ruhestand, sieht die CDU vor dem Abgrund.Falls sie mit der AfD kooperiert, eine solche Zusammenarbeit werde die Union spalten, Deutschland destabilisieren und das internationale Vertrauen erschüttern.Besonders Sachsen-Anhalt bereitet ihm Sorge.Eine AfD-Regierung dort nennt Fischer beängstigend.Der wahre Grund: Solange die CDU jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt, bleiben die Grünen trotz schwacher Wahlergebnisse oft unverzichtbar.
Sie verlieren Wähler, behalten aber Einfluss.Die Brandmauer ist politisches Werkzeug.Sie hält Mehrheiten in einem engen Korridor und die Grünen darin am Hebel.Fällt diese Sperre, endet genau dieser Mischkampf. dieser Mischkampf.und darum schlägt der alte Fischer Alarm, also eher die Angst des alten Fischer vor dem Machtverlust.Die sogenannte Gaza-Flottille vor der Küste Israels war offenbar keine klassische Hilfsmission.
Ausgerechnet einer der Teilnehmer rückt nun das Bild zurecht, das viele Medien so gerne übernommen haben.Der New Yorker Aktivist Rudi Martinez sagte nach seiner Rückkehr in die USA offen, es sei fälschlicherweise dargestellt worden, als handle es sich um eine humanitäre Mission.Im Kern sei es darum gegangen, Israels Streitkräfte direkt auf See zu konfrontieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen.Damit bekommt die Aktion einen anderen Charakter.Nicht Säcke mit Mehl, Medikamente oder Trinkwasser standen im Mittelpunkt, sondern die politische Inszenierung.Genau dies werfen israelische Sicherheitsbehörden den Organisatoren seit Jahren vor: humanitäre Rhetorik als Deckmantel für eine gezielte Provokation gegen Israel.
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— Ruben, Netherlands
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Get started freeAuch Volker Beck, der Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, spricht von einem PR-Stand.Die Flottille sei von Anfang an auf Öffentlichkeit angelegt gewesen.Es gehe den Aktivisten nicht um Hilfe für Gaza, sondern um die Delegitimierung Israels.Zugleich kritisierte Beck auch die israelische Seite.Die Inszenierung durch den Verteidigungsminister habe Zweifel daran genährt, ob jede angewandte Gewalt gerechtfertigt gewesen sei.Doch am Grundbefund ändere das nichts.
Die Aktion war politische Bühne, nicht Hilfslieferung.Auffällig ist auch der Umgang mit Bildern von angeblich schwer verletzten Aktivisten.Eine deutsche Teilnehmerin wurde in Istanbul mit Halskruse und auf einer Trage liegend gezeigt.Sie wirkte bei ihrer Ankunft in Deutschland kurz darauf aber deutlich beweglicher, als sie plötzlich wieder frei gehen konnte. frei gehen konnte.
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Das Wetter ist schnell erzählt.Es wird heute wieder schön warm, sonnig, blauer Himmel.Die Temperaturen bewegen sich zwischen 29 bis 32 Grad.Im Preiskaufen gab es 34 Grad.Tja, die Erderwärmung ist da.Und nun zum Energiewende-Wetterbericht von Tichys Einblick.
Deutschland benötigte gestern Mittag um 12 Uhr eine elektrische Leistung von nur 41 Gigawatt. Leistung von nur 41 Gigawatt.Von den konventionellen Kraftwerken kamen 9 Gigawatt um 12 Uhr mittags und von den 30.000 Windrädern kam mit fast 1 Gigawatt fast keine Leistung und die etwa 5 Millionen Photovoltaikanlagen lieferten gigantische 53 Gigawatt.Aber eben nur um die Mittagszeit.Um 20 Uhr sank die benötigte Leistung auf knapp 36 Gigawatt.Da kam von den Photovoltaikanlagen nichts mehr.Die Windräder lieferten knapp 5 Gigawatt an elektrischer Leistung um 20 Uhr und die konventionellen Kraftwerke mussten ihre Leistung auf 20 Gigawatt erhöhen.
Ohne die Nachbarländer wäre es dunkel geworden in Deutschland.Mittags um 13 Uhr musste eine Leistung von knapp 18 Gigawatt exportiert werden, als Strommüll entsorgt werden gewissermaßen und dazu mussten noch 30 Euro pro Megawattstunde draufgezahlt werden, damit die Nachbarländer den überhaupt abgenommen haben.Abends um 20 Uhr dann das umgekehrte Spiel: 9 Gigawatt Leistung musste importiert werden zu einem Preis von 172 Euro pro Megawattstunde.Tja, da sind schon großartige Rechenkünstler am Werk.Um den grünen Energieminister Christian Meyer aus Niedersachsen und seinem Team Energiewende.Wenn jetzt in grünen Großstädten in den Hinterhöfen wieder Biomülltonnen in der Sommerhitze gären, Bakterien ihr Werk verrichten, Schimmel seine Sporen verteilt und ein schwer definierbarer Duft kommunaler Kreislaufwirtschaft durch die Höfe zieht, dann weiß man: Es ist wieder Sommer.
Früher nannte man das warme Jahreszeit, doch heute erscheinen dunkelrot eingefärbte warnende Wetterkarten.Experten warnen vor dem Klimakollaps und die Verwaltung erstellt Hitzeaktionspläne.Doch Rettung naht nicht etwa durch eine pünktliche Müllabfuhr, sondern durch den bundesweit zentralen zentralenPresse- und Fototermin zum Tag der Biotonne.Der ist nämlich heute.Ziel des Tages ist es, die Bevölkerung für die Bedeutung dieser größten Abfallaktion in privaten Haushalten zu sensibilisieren und deren Beitrag für Bodenfruchtbarkeit, Ressourcenschutz, Klimaschutz sowie Unabhängigkeit von Rohstoffimporten hervorzuheben.
So steht es tatsächlich geschrieben.Die Biotonne ist damit nicht länger ein stinkender, gesundheitsgefährlicher Plastikkübel im Hinterhof, sondern ein geopolitischer Akteur, ein Klimaschützer und stiller Kämpfer gegen Rohstoffaktivität.Fehlt jetzt nur noch Präsident Steinmeier, der eine faulende Biotonne einweidet.So also sieht Fortschritt aus.Die Stadt rettet das Klima, sensibilisiert die Bevölkerung, stärkt die Bodenfruchtbarkeit und befreit Deutschland von Rohstoffimporten.Nur die Tonne im Hinterhof.
Die wird nächste Woche vielleicht abgeholt oder auch nicht.Und damit bedanken wir uns fürs Zuhören.Schön wäre es, wenn Sie uns weiterempfehlen.Weitere aktuelle Nachrichten lesen Sie regelmäßig auf der Website der TichysEinblick.de und wir hören uns morgen wieder, wenn Sie mögen. mögen.
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