AfD bei 29 Prozent: Aufstand der Deutschen gegen das Establishment – Weltwoche Daily DE
Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einem wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus Nah und Fern.
Ich begrüße Sie zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 18. Mai 2025.29 Prozent, das ist der Umfragenrekord der AfD.Und je mehr die AfD zulegt, desto größer ist der Stress, desto größer ist der Verdruss bei den politischen, bei den medialen und den sonstigen Eliten.
Und diese 29 Prozent sind ja neckischerweise auch Ausdruck der Tatsache, dass die Deutschen viel weniger obrigkeitshörig sind, als da immer wieder behauptet wird.Denn die Obrigkeit in Deutschland hat ja seit zehn, zwölf Jahren im Grunde nur ein Mantra, nämlich wählt nicht.
Die AfD, die AfD ist Gift, die AfD ist rechtsextrem, die AfD, das sind Nazis.
Eine gewaltige Verunglimpfung der AfD-Wähler und eines beträchtlichen Teils der deutschen Wählerschaft, sozusagen die Selbstbezichtigung, nein, die Bezichtigung des Souveräns durch seine Angestellten in Berlin.Das ist also wie wenn in einer Fernsehshow Fernsehshowdie Mitarbeiter den Chef permanent kritisieren.Er sei im Grunde nicht in der Lage, die Firma zu führen.Und die Angestellten in der Demokratie, das sind eben die Politiker und der Chef, das sind die Bürger, das sind die Wähler.Aber das ist eben in der deutschen Demokratie, zumindest in den Regierungsetagen, auch in den Medien, nicht immer so ganz klar.
Aber man hat ja nicht nur von der AfD erwartet.Man hatte die AfD und ihre Wähler nicht einfach nur verunglimpft.
Als man gemerkt hat, dass diese Verunglimpfungen nicht greifen, hat man ja die Peitsche ausgepackt, hat man ja den Verfassungsschutz sozusagen ausgeschickt und damit wirklichen Repressionsmethoden, auch die Partei selber da in den Schwitzkasten zu nehmen, Daumenschrauben hat man angelegt und man hat eine Stimmung erzeugt, in der es in Deutschland eigentlich gar nicht mehr möglich ist, offen zuzugeben, dass man die AfD wählt.Und wenn man in Deutschland ist und ich bewege mich ab und zu in Deutschland, bin jetzt schon lange nicht mehr dort gewesen, ist übers Wochenende, aber wieder einmal und da begegnen einem jetzt also schon allmählich ja wirklich etwas Dramatisches Befund.Also mir erzählen sehr, sehr viele Deutsche, solche, die ich noch kenne von meiner Zeit, als ich bei der Welt gearbeitet habe, die sagen mir heute ganz offen, auch in Berlin, ich wähle AfD, ganz klar.Wir wählen AfD.Das kann doch so nicht weitergehen.Aber die Politeliten, die Medieneliten mit einigen Ausnahmen, die legen ja immer weiterhin nach wie vor die gleiche Schallplatte auf dem Versuchen, hier mit ihrem verzweifelten Gezeter die Deutschen davon abzubringen, zum Teil eben auch mit sehr rabiaten Methoden, diese AfD zu wählen.
und das führt einfach zu einer Stimmung und man merkt das richtig wenn man heute in deutschen Großstädten sich aufhält übrigens auch vom vom ganzen Stadtbild her tatsächlich markante Veränderung das sieht anders aus in Berlin als noch vor 20 Jahren man merkt natürlich auch die Zuwanderung hat den Charakter sehr sehr stark verändert ist auch eine ja Ungepflegtheit ums jetzt mal vorsichtig auszudrücken da zu beobachten ich komme gleich darauf Harald Martinsteiner dazu einen Artikel geschrieben nein gegen diese politische Richtung gegen diese Bevormundung gegen diese Verunglimpfung der Bevölkerung da manifestiert sich jetzt also wirklich der Widerstand und das drückt sich dann in diesen Wahlresultaten aus aber eben ich glaube die Regierenden in Berlin haben es noch nicht gemerkt ich lese heute in der FAZ Texte die sagen ja die AfD plane in einen Staatsstreich weil sie glaube ich gemäss Umfragen bei über 40 Prozent dort liegt und da muss man auch sich noch einmal bewusst machen was ist eigentlich ein Staatsstreich ein Staatsstreich ist ja wenn eine Staatsordnung gewaltsam oder Verfassungswidrig über den Haufen geworfen wird wenn also quasi die zum Beispiel in Deutschland die Demokratie abgeschafft würde dann wäre das ein Staatsstreich jetzt ist das ein Staatsstreich wenn die deutschen Wähler eine Partei wählen die eine andere Politik verspricht eine Politik jetzt in der schweizerischen Betrachtung nein das ist natürlich kein Staatsstreich das ist die Demokratie die Demokratie ist die Staatsform der Alternativen aber wie muss man das Verhalten der Regierenden bezahlen Regierenden bezahlen
die sagen: Wir haben eine Brandmauer.Das heißt, wir arbeiten nicht mit den Parlamentarien zusammen, die Millionen von Deutschen gewählt haben.
Wir geben diesen Parlamentarien weder die ihnen zuständigen Sitzungsräume noch geben wir ihnen die ihnen zuständigen Positionen.Und wir sind jetzt auch dabei, noch unsere Früchte ins Trockene zu bringen, indem wir die Gesetze so ändern, dass für den Fall eines demokratischen Wahlsiegs der AfD diese AfD dann eben nicht entsprechend Institutionen wie Gerichte etc. Gemäß dem Parteienproport besetzen könnte.
Ist das ein Staatsstreich, wenn man von oben die Volksrechte beschniedet, wenn man sagt: Es gibt jetzt Stimmen, Wählerstimmen, ein Zweiklassensystem.Es gibt die Wählerstimmen für die AfD, die sind weniger wert, und dann gibt es die Wählerstimmen für alle anderen, und da können sie dann den vollen Durchschlag in die Politik anmelden.Ich meine, da wären wir eher geneigt, von Versuchen eines handgreiflichen Umbaus der demokratischen Staatsordnung zu reden, mit dem Ziel, die demokratischen Volksrechte einzuschränken und die Macht des Souveräns zu begrenzen, um die Macht der Regierenden und der Verwaltung auszubauen.
Also der Machtapparat stellt sich da gewissermaßen gegen den demokratischen Souverän.Das ist etwas, was in vielen Demokratien passiert, hat man auch in den Vereinigten Staaten gesehen, gibt's auch immer wieder in der Schweiz, wenn Volksinitiativen nicht umgesetzt werden.
Und jetzt erleben wir tatsächlich einen demokratischen Aufstand der deutschen Bevölkerung gegen die Eliten in Staat, Medien und auch in anderen Institutionen.Und wir erleben gleichzeitigeinen Aufstand der Regierenden gegen das Volk, gegen den Souverän mit dem Ziel eben das Volk zurückzudrängen.Und wenn man deutschen Politikern zuhört, dann beschleicht einen ja das Gefühl, dass sie sich nicht unbedingt als Volksvertreter sehen, sondern eher als Dumpthöre von Raubtieren.Viele Politiker in Deutschland, die pflegen eine Rhetorik, bei der am Schluss zum Ausdruck kommt: Wir, wie sozusagen, wie wir schützen Deutschland vor der eigenen Bevölkerung.Also die Routiniertheit, mit der da Wähler entscheiden, Umfrageergebnisse, Stimmungslagen in der Bevölkerung kommentiert werden, da oben zeugt jetzt nicht gerade davon, dass die Politiker ein Vertrauen ins Volk hätten.
Aber sie erwarten natürlich umgekehrt von der Bevölkerung maximales Vertrauen in die Regierenden und da stimmt eben auch etwas nicht.Die Demokratie ist die Staatsform des institutionalisierten Misstrauens der Bevölkerung gegenüber der Politik und nicht umgekehrt.Gipfeltreffen China, Amerika in Peking.
Unsere Medien kommentieren vernichtend.Trump sei schwach, Trump sei nüchtern, zu Hause laufen ihm die Wähler davon.Ich sehe es ganz anders.
Dieser Gipfel ist eine gute Nachricht.Was ist denn besser?Die letzten Jahre mit beiden, wo sie nicht mehr miteinander gesprochen hat.
haben, wo man die Diplomatie durch Waffenzusetzen versuchte, sowohl gegenüber Russland, auch mit China, dieser westliche Universalismus, dieser sogenannte Liberalismus, der einfach in schierer Arroganz umschlug.Diese hochtrabende Westlerallüre, die es nicht mehr nötig hat, mit anderen zusammenzusitzen.Nein, Trump, das lob ich, das muss man positiv hervorheben.Trump setzt auf das bilaterale Gespräch.Er ist noch nicht einer, der sich da an internationalen Konferenzen, die nichts bringen, ablichten lässt und dann feiern lässt für irgendetwas, das nicht abfindet.Diese Klimakonferenz und all diese Dinge, dieser Multilateralismus, wo sich alle vor großen Hintergründen in Sammelbildern ablichten lassen, um so den Eindruck eines Handelns zu erwecken.
Das war eine Außenpolitik der Fotografien.Und jetzt haben wir eine Außenpolitik auch mit Fotografien, aber da stehen interessanterweise nicht mehr Dutzende von Leuten drauf, sondern nur noch zwei: Trump und Xi Jinping.Und ich glaube, die Intimität dieser direkten bilateralen Gespräche bringt viel mehr als dieser fruchtlose Konferenz-Multilateralismus, den man gehuldigt hat.Und dass Trump nach China geht, ist eine gute Nachricht.Natürlich ist es eine Respektbezeugung.Natürlich ist es auch Ausdruck der Tatsache, dass die Amerikaner nicht mehr so dominant sind, dass sie auf solche Gespräche verzichten können.
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— Ruben, Netherlands
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Get started freeNatürlich haben die Amerikaner auch ein Interesse.Aber das ist ja eine gute Nachricht, denn wenn es anders wäre, wenn die Amerikaner das Gefühl hätten, wir können machen, was wir wollen, und die Chinesen das gleiche Gefühl, ja, dann wäre das eine sehr gefährliche Gemengelage.Aber die beiden sind zusammengekommen, haben die Tatsache ihrer Rivalität. Rivalität.anerkannt und man hat sich zu verstehen gegeben, dass es da eben Einflussfäden gibt und Xi Jinping möchte nicht, dass die Amerikaner in Taiwan die konterkarieren, die ja Amerika immer akzeptiert hat seit den 70er Jahren.Und Trump hat hier respektvoll dies zu verstehen gegeben.Und gleichzeitig hat man über ein paar wirtschaftliche Abkommen gesprochen.
Also diese diplomatische Komponente des Treffens, die finde ich gut und das ist zu begrüßen, dass sie miteinander reden.Das ist wichtig.Das hat man in den letzten Jahren viel zu wenig getan.Problematisch an diesem Besuch ist etwas ganz anderes, das in den Medien aber nicht zur Sprache kommt.Ich beobachte und da bin ich auch ein Trump-Kritiker.
Ich beobachte mit großer Verwunderung die Verquickung von Business Deals und Außenpolitik, von Aktienkäufen des Trump-Clans und entsprechenden außenpolitischen Manövern.
Gerade Trump, der aus seinem Vorgänger beiden wegen solcher Verwicklungen an den Pranger gestellt hat, insbesondere in der Ukraine, da gibt's ja durch jetzt eine ganze Kaskade von Nachrichten mit Blick auf die Familie Trump, wie die eben in diese Verflechtung von politischen und wirtschaftlichen Interessen ja sich einer Kritik aussetzt, bei der das Wort Korruption also nicht mehr allzu esoterisch wirken könnte.Das ist für mich hier eher das Problem.Das müssen aber die Amerikaner selber lösen.Das ist sozusagen in ihrer Wahrnehmung, in ihrer Optik, was sie einem Staatsobhaupt hier zutrauen.Möglicherweise denken viele Trump-Wähler nach wie vor: Ja gut, da machen die halt ein paar Geschäfte, aber das kommt uns immer noch billiger, als wenn da die Trump-Vorgänger all die Sinnlosigkeiten vom Stapel all die Sinnlosigkeiten vom Stapelgelassen haben, mit denen sie uns dann behelligt haben.
Ich lese gerade intensiv in den Büchern von Charlie Kirk, dem erschossenen Politaktivisten, der meines Erachtens sehr, sehr gute Deutungen zu Trump vorlegt, gerade auch in der Außenpolitik und dort auch klar betont, dass Trump eben entgegen den Wahrnehmungen einiger seiner Freunde und Wähler kein Isolationist sei, sondern ein zunächst sicherlich primär auf den Frieden ausgerichteter Politiker.Aber wenn er eben den Frieden nicht diplomatisch erreichen könne, wenn er es mit Gegnern zu tun bekomme, die eben die Interessen bedrohen, dann sei er auch in der Lage, rote Linien zu ziehen und in Kriege einzusteigen.Wie in dieser Optik der Iran-Krieg zu beurteilen ist, das wird man sehen.Ich habe auf Weltwoche online meine Analyse dazu dargelegt.Was ist der Unterschied zwischen dem Iran und Russland und was heißt das für die amerikanische Außenpolitik?Und meine analytische Grundlage ist hier Henry Kissinger.
Sein berühmtes Buch Diplomacy und in diesem Buch unterscheidet Kissinger zwischen revolutionären Mächten und Status Quo Mächten.Revolutionäre Mächte, das waren Napoleon und Hitler, das waren Staatsoberhäupter, die eine Ordnung über den Haufen werfen wollten und durch eine Hegemonie ersetzen wollten.Und konservative Mächte waren beispielsweise Deutschland unter Bismarck oder andere, zum Beispiel nach dem Wiener Kongress 1815, als man die europäische Stabilität und die Machtgleich, die Machtbalance wiederherstellt.Also es gibt die Gleichgewichtsmächte und es gibt die Disruptiven Mächte.Und in der Kissinger-Optik in der KissingerOptikist der Iran natürlich ganz klar eine disruptive Macht, die Hegemonie anstrebt im Nahen Osten, die einen anderen Staat mit der Auslösung nicht nur bedroht, sondern diese Auslösung über Stellvertreter auch ins Werk setzt mit ganz klaren hegemonialen Zielen.
Und gegenüber einer solchen Macht musst du anders auftreten als gegenüber einer Stabilitätsmacht.Und zu behaupten, dass die Amerikaner jetzt einfach den Nahen Osten und Israel sich selber überlassen können, das geht uns nicht an.Ich glaube, das ist eine schwierige Position.Und man muss sich da einfach in die Lage eines amerikanischen Präsidenten hineinversetzen.Der kann sich aufgrund der ganzen gewachsenen Position der USA mit den außenpolitischen Interessen nicht einfach verabschieden.Ob die Wahl des Kriegs dann am Ende das richtige Mittel war, die richtige Politik?
Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.Das wird sich zeigen.Aber all jene, jetzt auch Amerikaner, die in der Vergangenheit ja den amerikanischen Präsidenten gefolgt sind und alle haben das gesagt, dass der Iran eine große Bedrohung bedeutet.Aber nichts hat etwas gemacht, hat etwas gemacht.Trump macht etwas und wir stellen fest, dass dieses Regime, dass ein fürchterliches Regime ist.Und es wird meines Erachtens gewaltig unterschätzt jetzt auch in der allgemeinen Berichterstattung.
Und ich finde das abgründig, was dort passiert.Das sind halt sehr ideologische hegemoniale Vorstellungen, die da geäußert werden.Und Trump geht mit dem andersum als mit Russland.Russland wäre in dieser Kissinger-Optik nicht eine disruptive Macht, sondern eine Status quo orientierte, gleichgewichtsorientierte Macht, die ist natürlich vor dem Hintergrund einer Interpretation des Ukrainekriegs, der den eben nicht als imperialistischen Angriffskrieg beurteilt, sondern als eine Reaktion Russlands auf das gestörte Gleichgewicht. gestörte Gleichgewicht.durch das Vordringen der NATO mit entsprechenden Basen auch nach Rumänien, Polen bis hin zu zur Ukraine.Das habe ich in der Weltwoche etwas ausführlicher dargelegt.
Für alle, die sich damit auseinandersetzen möchten, schauen Sie da nach.Ja, die Situation in Russland.Wir lesen jetzt Berichte.Ich habe heute in der in der FA Zeit gesehen.Putins Fenster öffnet sich jetzt.Die Ukraine hat Russlands Armee gestoppt, weil westliche Hilfe dafür entscheidend war.
Könnte Europa jetzt auch zum Ziel werden?Der Countdown läuft.Das sind Gedanken, die ich Ihnen schon letzte Woche vorgetragen habe.Je größer die Schwierigkeiten sind, in die man Russland bringt, desto gefährlicher wird's.Umso mehr müssten sich Europas Staatenlenker um eine Deeskalation bemühen.Aber sie machen das Gegenteil.
Und das ist für mich eine sehr große Verantwortungslosigkeit.Man spielt da buchstäblich mit dem Feuer.Und die Art und Weise, wie auch in den Medien die Warnung vor so einer solchen Eskalation belächelt und hemisch weggewischt wird, zeigt, dass eben auch hier die Journalisten ihre kritische Aufsicht zum Beobachterrolle verlassen haben und zu Klackern dieser Konfrontationspolitik, dieser Kriegspolitik geworden sind.Und auch da spielt der amerikanische Präsident Donald Trump eine wichtige Rolle.Und ich argumentiere in meinem Weltwoche-Artikel, dass die EU-Staatschefs Trump unterstützen müssten, in der Ukraine einen Frieden zu machen.Und sie müssten ihn auch unterstützen im Nahen Osten, um den Iran dazu zu bringen, seine Nuklearpläne aufzugeben und auch die Straße von Hormus wieder freizugeben.
Aber indem man sich eben gegen Trump stellt, legitimiert man natürlich diese Muller-Politik.Und all jenen, die diese jenen, die dieseHaltung richtig finden, weil sie sagen, ja, Netanjahu und Trump, das sind ja ganz schlimme Kerle, das sind Übeltäter.Da muss ich einfach sagen: Auch mit den schlechten Handlungen eines anderen darfst du einen Fehler nicht entschuldigen.Kann ja sein, dass Netanjahu viele Fehler gemacht hat.Kann ja sein, dass sie sich irren.
Kann ja sein, dass dort die israelische Armee im Gazastreifen und an anderen Orten viel zu massiv einfährt.Alles möglich.Aber die Frage ist: Was sind die Interessen von Europa?Hat Europa ein Interesse daran, dass der Iran eine Atombombe bekommt mit ballistischen Raketen, die Tausende von Kilometern weit fliegen können?Die Antwort ist nein.Hat Europa ein Interesse, dass der Iran die Straße von Hormus als Erpressungsinstrument in die Hand bekommt?
Nein, hat sie nicht, die Europäische Union.Und die Frage der Kriegsführung Israels und der Bewertung Trumps und Netanjahus, das sind moralische Fragen.Die sind schon auch wichtig in der persönlichen Beurteilung, aber in der Außenpolitik müssen die Interessen entscheiden und es sollte entsprechend gehandelt werden.Sonst zahlt man einen hohen Preis und das ist genau das gleiche jetzt in der Ukraine.Das Interesse der EU, Europas ist Frieden mit Russland und nicht Konfrontation.Je mehr Konfrontation, desto gefährlicher wird's.
Je mehr Schwierigkeiten für Russland, desto gefährlicher wird's für die Unterstützer der Ukraine.Und plötzlich haben wir dann diese Eskalation, vor der wir gewarnt haben.Immer sagen, dass die Wahrscheinlichkeit klein ist, aber eben eine Wahrscheinlichkeit, die man auch in diesem kleinen Grad nicht in Kauf nehmen darf, aber die Wahrscheinlichkeit steigt.Es ist eine hochbrenzlige, eine hochgefährliche Situation, deren Dringlichkeit meines Erachtens nicht erkannt. erkannt.Harald Martinstein schreibt in der Welt über den Verfall der deutschen Infrastruktur.Wo sind eigentlich all diese Milliardenkredite, diese Geldberge hin, die man investieren wollte, um die Infrastruktur hier wieder in Schuss zu bringen?
Bis jetzt sieht man noch nichts davon.Und auch davor wurde ja gewarnt, als Kanzler Merz noch mit dem alten Parlament diese gewaltige Schuldenlawine in Gang setzte.Meine Damen und Herren, vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.Das war's von Weltwoche Daily International.Ihnen allen einen wunderschönen guten Tag.
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