ALLE gegen Ben {ungeskriptet} - Hitler & Nazi-Vergleiche! Ist das der neue Tiefpunkt?
Muss wirklich jeder seinen Senf zu diesem Podcast dazugeben.Erst war es der kuriose Spiegel-Beitrag, dann das wirrige Rede von Helge Lind bei Fokus Online.Jetzt Saskia Eskin.Jetzt legt sie sogar noch mal nach und bei Extra drei.Ich habe mir alles davon angesehen und einmal hier meine journalistische Einordnung dazu.Mein Name ist Boris von Morgenstern.
Ich bin freier Journalist und leidenschaftlicher Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.Um den geht es im zweiten Teil dieses Videos.Erst mal möchte ich mich der SPD-Anti-Veraktivistin Saskia Eskin widmen.Saskia Eskin hat in einem anderthalbminütigen Video Björn Höcke als Faschist beleidigt und zum Werbeboykott gegen Bens Podcast Ungeskriptet aufgerufen.
Eine Faschisten wie Björn Höcke vier Stunden lang eine Bühne zu bieten, ungeskriptet und unwidersprochen.Ich sag mal, Blacklisting hilft.
Das Video kam im Netz nicht ganz so gut an.Das hat auch sie festgestellt.Also was macht man?Sie legt noch mal einen drauf, indem sie fünf, richtig, fünf weitere Videos dazu hochlädt.Andere sitzen einen solchen Schitsturm einfach aus oder ignorieren das Ganze, machen einfach weiter wie bisher.Frau Eskin aber nicht.
Sie macht es noch schlimmer.Sie wirft mit linken Kampfbegriffen und noch mehr Nazi-Vergleichen um sich.So wie der erste Beitrag werden auch diese fünf weiteren zuverlässig von ihr vom Teleprompter abgelesen, so als ob ja, ich weiß nicht, der linksaktivistische Anti-Verpraktikant diese Skripte, diese Texte mit ChatGPT verfasst hat, wirklich schwer zu ertragen.Es gibt Themengebiete, die abgehandelt werden: Zensur, Meinungsfreiheit, Intoleranz, Faschismus und Beleidigung beziehungsweise Drohungen gegen ihre Personen.Zitat: Weil ich kritisiere, dass Ben Ungeskriptet Björn Höcke eine Plattform bietet, fliegt mir gerade ein bisschen das Netz um die Ohren.
Weil ich kritisiere, dass Ben Ungeskriptet ich kritisiere, dass Ben UngeskriptetBjörn Höcke eine Plattform bietet, fliegt mir gerade ein bisschen das Netz um die Ohren.
Was dann folgt: fünf kurze Videos mit ihrem linksaktivistischen Gerede.Darin möchte sie erklären, was sie denn eigentlich mit diesem Aufruf zum Boykott gemeint hat.Saskia Esken fordert Unternehmen dazu auf, den Podcast von Ben, also Ungeskripted, zu Blacklisten.Das könnte dann dafür sorgen, dass vor und während seiner Videos keine Werbung mehr geschaltet wird oder links und rechts neben den Videos keine Werbung mehr angezeigt wird.Das würde für ihn dann erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten.Sowohl in ihrem ersten Video als auch in einem weiteren Video erklärt sie uns dieses Blacklisten.
Ich sage deshalb sehr deutlich: Es ist keine Zensur.Wenn ich als Abgeordnete und Antifaschistin Unternehmen darüber informiere, dass sie im Rahmen der Verträge mit automatischer Ausspielung ihrer Werbung zwar nicht auswählen können, wo ihre Werbung erscheint, sie können aber bestimmte Seiten und Formate ausschließen, zum Beispiel, wenn sie nicht mit Inhalten in Verbindung gebracht werden wollen, die sie mit ihrer demokratischen Grundhaltung nicht vereinbaren können.Das nennt sich Blacklisting.Und auch mit Kauf nicht bei Juden ist mein Vorgehen in keinster Weise zu vergleichen, auch wenn manche Kommentatoren das behaupten.Ich fordere ja nicht dazu auf, eine ganze Gruppe von Menschen wie zum Beispiel alle Mitglieder einer Religionszugehörigkeit zu boykottieren.Es geht um Haltung, die man hat oder eben nicht.
Julia Rus, das konservative Vorzeige-Gesicht der Öffentlich-Rechtlichen, kritisiert den Werbeboykott nicht bei den Öffentlich-Rechtlichen, sondern bei Welt.
Wir wollen das besprechen mit der Journalistin Julia Rus bekannt geworden mit dem ID-Format klar.Sie hat selber Cancel Culture erlebt, also das Druck ausgeübt wurde, Personen oder Inhalte zu stoppen oder zu verändern, weil eben die Ausrichtung für Verantwortlichen nicht gepasst hat.Herzlich willkommen hier im Studio.
Hallo.
Wie sehen Sie denn diesen Podcast? Sie denn diesen Podcast?Also das waren ja zwei Stunden.Björn Höcke mehr oder weniger unwidersprochen.Kann man das so machen?Hätten Sie das so gemacht?
Ja, es waren ja sogar vier Stunden.Also man kann schon widersprechen.Gerade Journalisten passt das natürlich überhaupt nicht.Aber ich finde es ziemlich komisch, dass man sich da jetzt so beschwert, weil ich glaube, das ist gerade so ein Abwehrkampf von den etablierten Medien oder von von den eben klassisch eingesessenen Medien, die glauben, sie könnten immer noch die die Hoheit über alles haben.Und jetzt machen einfach Influencer und solche Leute, YouTuber wie Bernd Bernd machen jetzt einfach Konkurrenz.Und natürlich passt es dann den manchen Journalisten nicht, dass er so viel Reichweite damit einsammelt.
Ja, nicht nur Journalisten, sondern eben die Politikerin Saskia Esken, die dann eben fordert, dass da eben nicht mehr geworben werden soll.Wie sehen Sie das?
Ja, halte ich für Quatsch, weil ich glaube, die Politiker die Politiker müssen definitiv andere Lösungen haben, um die AfD zu bekämpfen, als jetzt versuchen, ihnen die Plattformen zu nehmen oder sie zu verbieten.Also man merkt einfach, wie hilflos mittlerweile die Parteien agieren.Gerade Links der Mitte hat man offenbar kein anderes Mittel als als zu zensieren zu wollen oder einfach die Leute aus der Öffentlichkeit zu drängen.Und das ist ja ich kann darüber nur lachen ehrlich gesagt.
Aber andererseits Stichwort die AfD inhaltlich stellen.Also wenn es hier um die Aussagen eines Faschisten tatsächlich geht, das macht ja Saskia Esken zum Beispiel geltend, da muss man sich natürlich fragen, wo endet da die Meinungsfreiheit und wo beginnt Desinformation?
Also ich glaube halt es hat sich mittlerweile so viel im Mediensystem verschoben, dass er einfach als Höcke würde so oder so eine Plattform finden.Es würde immer einen YouTuber, einen Influencer geben, der ihm den Platz einräumt.Die Frage ist, machen wir klassischen Medien das und bieten dann vielleicht auch ein bisschen Kontra oder macht es jemand anders, der ihn einfach reden lässt und der dann nicht so kritisch nachhakt, wie er wie das vielleicht ein Journalist machen würde.Er sagt ja selber von sich, er ist kein Journalist.Ich finde, das kann kann man auch total gut machen.Ich war selber mal bei ihm zu Gast und muss sagen, er ist ein wunderbarer Gesprächspartner und ich verstehe auch, warum Leute gerne zu ihm kommen.
Und ich bin auch skeptisch ehrlich gesagt bei ganz vielen Interviews mitvon klassischen Medien, weil man oftmals die die so behandelt, als wären sie der Gegner.Also man macht aus dem Interview ein Verhör und dadurch bekommt der Zuschauer eher den Eindruck, dass er hier in eine bestimmte Richtung geleitet wird.Also man bekommt Sympathie eigentlich mit den AfD-Politikern und das ist eher also es ist eher das das Gegenteil, was was man damit bewirkt.
"99% accuracy and it switches languages, even though you choose one before you transcribe. Upload → Transcribe → Download and repeat!"
— Ruben, Netherlands
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Get started freeAuch in diesem Einspieler, in dem Rus sehr diplomatisch auftritt, gibt es eine sehr kuriose Stelle, die bezeichnend für die Arroganz der klassischen Medien ist.Der Moderator spricht das Welt-Interview mit Björn Höcke an.
Nein, das ist in der Tat eine Gratwanderung.Sie spielen wahrscheinlich auch ein Welt-Interview mit Björn Höcke an.Andererseits muss man sagen, er hat dort tatsächlich diese SA-Parole immer wieder benutzt und sich eigentlich dumm gestellt, dass er nicht wusste, dass es die gab.Das war ehrlich gesagt peinlich und auch seltsam.Und wie soll man damit tatsächlich umgehen dann?
Ja.
Ein solches Welt-Interview, von dem der Moderator hier Max Oppel spricht, gibt es nicht.Was er meint, also am ehesten meint, ist das TV-Duell mit Mario Vogt, welches damals bei Welt lief.Da war sein Kollege Jan Philipp Burgert, der das Ganze unter anderem mit moderiert hat.Die Aussage, dass Höcke die SA-Parole "Alles für Deutschland" nicht gekannt haben will, Höcke habe sie immer wieder verwendet, sich dann aber dumm gestellt, ja, das sei ja dann peinlich und seltsam.Da frage ich mich auch in diesem Zusammenhang, wieso schafft man es auch bei Welt nicht, über Björn Höcke zu sprechen, der ja hier im Hintergrund ganz bedrohlich ja so schattiert von der Seite eingeblendet wird.Warum schafft man es nicht, ohne die Notwendigkeit zu verspüren, ihn auch hier beleidigen zu müssen?
Ich raff's wirklich nicht.Julia Rus spricht dieses affektive Interviewverhalten an von klassischen Medien, wie ja wie es eben aussieht, wenn AfD-Politiker interviewt werden, wenn mit ihnen gesprochen wird und das damit damit trifft sie einen sehr sehr wunden Punkt meiner Meinung nach.Interviews einen sehr sehr wunden Punkt meiner Meinung nach. Interviewszu führen.Das ist eine hohe Kunst für sich, also eine wirklich hohe Kunst.Das beste Interview ist das, in dem der Interviewer, also der der jetzt beispielsweise mit dem Interview mit dem AfD-Politiker mit Björn Höcke spricht, eine so angenehme Atmosphäre zu schaffen, dass der Politiker sich gehen lassen kann, dass er einfach frei von der Seele spricht, ja.
Und diese ganzen Schlimmen, das was man ihnen ja ihm ja beispielsweise vorwirft, diese faschistoiden Nazi-Gedanken, all diese Forderungen, das quasi einfach so locker lustig rauszuplaudern, um dann im Nachhinein, also für den Zuschauer, Zuhörer, Leser, wie auch immer dann so ein Interview erscheint, um damit dem ultimativen Beleg zu schaffen: Guck mal hier, ich habe es geschafft, das aus ihm rauszukitzeln, rauszunehmen, ohne dass er es gemerkt hat, weil er sich eben so wohlgefühlt hat.Heute habe ich den Eindruck und das schildert auch Julia Rus, und das lässt sie auch nach nachgucken in allen möglichen Formaten, wo AfD-Politiker zu Gast sind.Geht es darum, sie irgendwie öffentlich bloßzustellen, zu zeigen, dass man zu den Guten gehört, ja?Ihnen zu widersprechen, ihnen permanent ins Wort zu fallen oder ihnen vielleicht gar keine Bühne erst zu geben.Dieses dieses Verhalten hat zum einen dafür gesorgt, dass einige Medien der Meinung sind: Nein, nein, man darf mit denen gar nicht mehr sprechen, wir laden sie nicht mehr ein.Es gab das ja viel beachtete ZDF-Interview mit Björn Höcke.
Darauf gehe ich gleich an anderer Stelle noch mal ein.Aber sie hat vollkommen recht mit dem, was sie sagt.Ein Verhör ist kein journalistisch gut geführtes Interview und das hat auch mit journalistischem Standard nichts zu tun.So verhalten sich höchstens Politaktivisten oder die höflichere entkräftete Form wäre wahrscheinlich oder entschärfte Form der der Haltungsjournalist, ja, wie wir es bei den öffentlich-rechtlichen auch haben.Ein Halbsatz noch zu der "Alles für Deutschland"-Parole.Auch die Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg hatte diese ach so bekannte SA-Parole damals nicht auf ihrer Internetseite. bekannte SAParole damals nicht auf ihrer Internetseite.
aufgeführt.Diese wurde erst nach dem Verfahren gegen Björn Höcke ergänzt.Ich bin der Meinung, dieser Paragraph zu diesen SA-Parolen gehört restlos gestrichen.Da und das hat Höcke übrigens auch in dem Podcast eingeordnet.Theoretisch weiß ich nicht einmal, was die SA oder sonst irgendwelche Nazis zu dieser Zeit damals alles gesagt haben könnten.Aber es besteht immer die Gefahr, dass man versehentlich etwas zitiert, wie jetzt auch beim bei der Gründung der Generation Deutschland ja das Zitat "Jugend muss durch Jugend geführt werden" war mir auch überhaupt nicht bekannt, aber soll die Hitlerjugend verwendet haben.
Das heißt, es besteht immer die Gefahr, dass man versehentlich etwas zitiert und deshalb ist dieser Paragraph so schwer nachvollziehbar, da man ja theoretisch, auch wenn man kein Geschichtslehrer ist und das wird ja Höcke vorgeworfen, hätte es können müssen, was auch eine absurde Rechtsprechung ist.Aber egal, ich schweife ab.Zurück zu Saskia Esken und ihren wirren fünf Videos.Sie hat noch mal erläutert, weshalb man Björn Höcke boykottieren sollte.Ihr gegenüber wirft man nun Zensur vor.Wenn man es aber genau nimmt, dann hat sie in ihren wirren Statements keine Zensur gefordert, sondern lediglich dazu aufgerufen, das Unternehmen den Kanal blacklisten sollen, damit Bernd mit seinem Podcast kein Geld mehr verdient und wenn sein Podcast dann durch diese Boykottaufrufe pleitegeht, dann ist das ja keine staatliche Zensur im eigentlichen Sinne, also kein direktes Verbot, so wie man es beispielsweise beim Kompaktmagazin gemacht hat.
Und Esken betont ja auch noch mal, also das haben ja die Nazis gemacht.Heute sei das ja alles geschützt.Naja, es war ihre SPD-Kollegin Nancy Faeser, die Innenministerin, die das Magazin ganz konkret verboten hat.Sie hat sich sogar gerühmt damit, ja, dass sie es getan hat.
Zum Beispiel wirft man mir Zensur vor.Das ist absurd.Das ist eine typisch rechtspolitische. ist eine typisch rechtspolitische.um den Diskurs in der Sache zu zerstören und Kritiker in den Mund tot zu machen.Doch das lasse ich mir nicht gefallen.Also lasst uns bei der Sache bleiben.
Was ist Zensur?Zensur ist die Unterdrückung der Presse und Meinungsfreiheit durch den Staat.Da ich nicht der Staat bin, sondern nur Abgeordnete des Bundestags, kann ich also gar keine Zensur ausüben.Auch der Zensur durch den Staat gibt es in Deutschland nicht.Unser Land hat im vergangenen Jahrhundert böse und leidvolle Erfahrungen gemacht.Das Zensursystem der Nazis war verbunden mit Willkür und Repressionen durch Polizei und Justiz.
Menschen wurden verhaftet, gefoltert und umgebracht.Und deshalb ist in unserer Verfassung in Artikel 5 ganz klar geregelt: Eine Zensur findet nicht statt.
Der Effekt, wenn jemand mit seinen Inhalten kein Geld mehr verdient, wäre im Endeffekt derselbe, also eine Art Zensurleid.Außer Saskia Esken vertritt hier die wirtschaftspolitische These von Robert Habek, dass man ja nicht automatisch pleitegeht, nur weil man nichts mehr verdient.In der Theorie mag das vielleicht so stimmen, in der Realität ist das aber immer die Konsequenz.Saskia Esken kann übrigens nicht so einfach pleitegehen oder boykottiert werden.Er boykottiert werden schon, aber nicht pleitegehen.Sie wird vom Steuerzahler durchgefüttert und alimentiert.
Ein weiterer Vorwurf: Sie wolle die Meinungsfreiheit einschränken.
Das erklärt sie am besten selbst: Immer wieder wirft man mir vor, ich verletze die Meinungsfreiheit, weil ich höchstfaschismus kritisiere.Das ist Quatsch.Denn das Recht auf freie Meinungsäußerung ist aus den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur im vergangenen Jahrhundert in Artikel 5 unserer Verfassung explizit geschützt.Ich kann dieses Recht also gar nicht einschränken.Das kann nur ein Gesetz.Darauf komme ich gleich noch zu sprechen.
Was Rechtspopulisten meinen, wenn sie sagen, man dürfe nicht mehr sagen, was man will, sie ertragen keinen Widerspruch.Das Recht auf freie Meinungsäußerung schützt aber nicht nichtvor Widerspruch.Man muss schon damit rechnen, dass man kritisiert oder sogar widerlegt wird.Gerade das gehört eben auch zur Meinungsfreiheit.
Spannend ist vor allem der Punkt, in dem sie sagt, man wird kritisiert oder widerlegt.Das sei ja schließlich kein Angriff auf die Meinungsfreiheit.Das ist kurios.Bei all der Kritik, die ich bisher so zu diesem viereinhalb-Stunden-Podcast gelesen oder gesehen habe, gibt es bisher keinen einzigen Beitrag, der sich tatsächlich inhaltlich mit dem Gesagten beschäftigt und das Ganze kritisiert.Der Vorwurf ist immer derselbe: Höcke durfte lange reden und wurde nicht unterbrochen und Ben hätte angeblich nicht ein einziges Mal kritisch nachgefragt.Ha ha, ungeskriptet, eher wohl unkritisch oder unvorbereitet.
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Get started freeDas ist alles.Es gibt kein inhaltliches Argument, nur oberflächliches Gelaber, oberflächliche Kritik eher am Format selbst als am Inhalt der viereinhalb-Stunden-Folge.Wenn jetzt Politiker dazu aufrufen, das Unternehmen wie das von Ben boykottiert werden sollen, damit sie Pleite gehen, dann fällt das auch für mich in die Kategorie Meinungsfreiheit einschränken leid.Rechtlich ist das von ihr aber alles sehr sauber formuliert worden.Wer auch immer ihr diese Texte geschrieben hat, die sie schon wieder, wie bereits erwähnt vom Teleprompter abliest, der hat einen guten Job gemacht.Das nächste Argument, mein Lieblingsargument, das Toleranzparadoxon vom Philosophen Karl Popper.
Häufig werfen Kommentatoren mir Intoleranz vor, weil ich die völkische Ideologie, die NS-Sprache und die rechtsradikalen, menschenverachtenden und demokratie-schädlichen Haltungen und Äußerungen von Björn Höcke nicht toleriere.Der Philosoph Karl Popper hat das mit dem Toleranzparadoxon erklärt.Er sagt, eine tolerantie Gesellschaft, die intolerante Haltungen hinnimmt, die Drohungen gegenüber Menschengruppen und Drohungen gegenüber Menschengruppen undAndersdenkenden hinnimmt, anstatt sie zu bekämpfen, zerstört sich letztlich selbst.
Auch die Corona-Fetischistin oder Corona-Maßnahmen-Fetischistin Myeonghui Kim hat sich diesem vermeintlichen Paradoxon schon einmal gewidmet.Das ist für mich mittlerweile so eine Art linksextreme Dorkwhistle, also ein Codewort.Man dürfe Intoleranz nicht mit Toleranz begegnen, dann würden sich die Toleranten selbst abschaffen.
Das Paradoxon der Toleranz.
Wissenschaftliche Diskussionskultur lebt von Offenheit und Toleranz.Intolerant sind Menschen, die rationalen Diskurs verweigern oder gegen Andersdenkende zur Gewalt aufrufen bzw. Sogar Selbstgewalt anwenden.So definierte es zumindest der Wissenschaftsphilosoph Karl Popper.
Von ihm stammt auch das Paradoxon der Toleranz.Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz.Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.
Das ist nichts anderes als eine Rechtfertigung für staatliche Eingriffe in die Meinungsfreiheit, staatliche Repressionen gegen undiebsame Meinungen, was uns nicht passt.Das verbieten wir vor dem Hintergrund, dass wir den Intoleranten ja nicht die Deutungshoheit oder eben das Feld überlassen wollen.Damit beschreibt sie tatsächlich auch ihre eigenen Gedanken, was ihr dann wiederum gegenüber als ihre Art von Faschismus vorgeworfen wird.
Rechtsradikale Ansichten und Bestrebungen sind nicht zu tolerieren, sondern zu bekämpfen.Diese Pflicht zum Antifaschismus ergibt sich aus unserer historischen Verantwortung und auch aus unserer Verfassung.Also erwartet von mir keine Toleranz für Björn Höcke.
Keine Toleranz für Björn Höcke.Ja, das ist halt Aktivismus pur, keine innerliche Kritik. innerliche Kritik.Auf den Faschismusvorwurf geht sie übrigens in einem eigenen Video ein.Das scheint sie persönlich getroffen zu haben, denn sie ist ja bekennende Antifaschistin.Der Vorwurf gegen ihre Person, dass sie faschistisch sei, das könne sie als Angriff auf ihre Ehre interpretieren.
Der Faschismusvorwurf an mich als erklärte Antifaschistin ist einfach nur absurd.Ich könnte diesen Vorwurf als Angriff auf meine Ehre interpretieren und zur Anzeige bringen, doch ich kann euch versichern, ich brauche kein Gericht, um diesen Vorwurf zurückzuweisen.
Vermutlich meint sie dann damit die Politikerbeleidigung nach 188 Strafgesetzbuch, dass es nichts anderes als eine Drohung an die einzelnen Kommentatoren, wer mich als Faschist bezeichnet, den zeige ich an.Aber Esken möchte uns auch noch erklären, warum sie wiederum Björn Höcke als Faschisten bezeichnen darf.
Der Faschismusvorwurf gegen Höcke ist dagegen gerichtlich geklärt.Das Verwaltungsgericht Mainingen hat befunden, es sei ein zulässiges Werturteil, Höcke in den Faschisten zu nennen.Also bleibe ich auch dabei.
Der Vorwurf soll also belegt sein, weil gerichtlich geklärt.Sie sagt vollkommen richtig, dass ein Verwaltungsgericht, das in Mainingen entschieden hat, dass Björn Höcke Faschist genannt werden darf.Sie ergänzt, dass es ein zulässiges Werturteil sei.Eine Meinungsäußerung.Also ein Gericht hat in einem ganz konkreten Fall entschieden, dass die eine Aussage von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.Dabei geht es um eine Demonstration beziehungsweise um eine Gegendemonstration auf einer AfD-Veranstaltung.
Diese Gegendemo wurde 2019 unter dem Titel angemeldet: Protest gegen die rassistische AfD, insbesondere gegen den Faschisten Höcke.Dagegen ist Björn Höcke gerichtlich vorgegangen und in diesem einen konkreten Fall hat dieses eine Verwaltungsgericht und Verwaltungsgerichte treffen immer nur Einzelfallentscheidungen für wirklich ganz spezielle Fälle. Fälle.Dieses eine Verwaltungsgericht hat entschieden, dass es sich in diesem Kontext dieser Gegendemo um eine zulässige Meinungsäußerung gehandelt hat.Übrigens hätte ein anderes Verwaltungsgericht auch zu einem ganz anderen Ergebnis kommen können.Man könnte sagen, in diesem Fall hat Björn Höcke einfach Pech gehabt.Das bedeutet aber gerade nicht, dass es gerichtlich bestätigt ist, dass Höcke von jedem so genannt werden darf.
Aber auch in diesem Fall, ich habe mit einem Anwalt darüber gesprochen, die Formulierung von Eskin ist so schwammig, grenzwertig, dass man da ziemlich sicher nicht gegen vorgehen kann.Auch das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt in ihrem Fall.Das ist keine Tatsachenbehauptung.In einem anderen Fall übrigens hat Höcke vor dem Hamburger Landgericht gewonnen.Damals hatte ihn ein FDP-Politiker in einem Gastbeitrag bei der Berliner Zeitung als gerichtlich bestätigten Faschisten bezeichnet.Das Landgericht Hamburg ordnete in dem Fall eine Unterlassung an.
Diese Aussage darf der Abgeordnete also nicht mehr wiederholen.In ihrem fünften und letzten Clip macht Saskia Eskin dasselbe wie auch eine Dunya Hayali.Sobald sie Kritik erfährt, weil sie wieder etwas unverschämt Dummes in eine laufende Kamera gesagt hat, begibt sie sich in die Opferrolle.In den Kommentaren gebe es faschistoides Gerede und Aufrufe zum Mord.Man würde ihr wünschen, dass 556 ihren Weg kreuzt.
Viele Kommentatoren beleidigen mich und werden dabei auch sehr persönlich.Eine andere Qualität hat es aber, wenn einer mir schreibt, ich solle mir einen Strick nehmen und mich aufhängen, dann hätten alle was zu feiern.Oder wenn ein anderer wünscht, 556 sollte meinen Weg kreuzen.Und wenn ihr da auch erst mal googeln müsstet, das ist zwar ein Paragraph aus dem Mietrecht, es ist aber auch ein Sturmgewehr.Damit es klar ist, sowas zeige ich an.
Sie glaubt, dass das ein Sturmgewehr sei.Naja, also derjenige, der diesen Text geschrieben hat von ihr, ich nicht glaube, dass sie das selbst getan hat.Das klingt ja wie so eine Mischung aus Linkerpraktikant und ChatGPT. ChatGPT.Glaubt, dass damit ein Sturmgewehr gemeint sei.Das ergibt aber keinen Sinn.Wenn etwas ihren Weg kreuzen soll, dann steht 5,56 für das NATO-Kaliber 5,56 x 45 mm. Wenn dieses Kaliber dann also ihren Weg kreuzt, bedeutet, dass das auf sie geschossen wird.
"Cockatoo has made my life as a documentary video producer much easier because I no longer have to transcribe interviews by hand."
— Peter, Los Angeles, United States
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Get started freeDas ergibt deutlich mehr Sinn, als zu behaupten, das könnte sich um ein Sturmgewehr, weiß ich nicht, beispielsweise das MK 5,56 handeln.Aber sei es drum, so sehr, also so wichtig ist das dann auch nicht in diesem Kontext.Saskia Esken gehört dem linksextremen Flügel der SPD an.Sie bezeichnet sich selbst regelmäßig als Antifaschistin.Wenn so jemand jetzt zum Boykott eines Podcasts aufruft, weil dort ein Oppositionspolitiker aufgetreten ist, dann ist das eine Sache.Ein Stück weit von ihrer Seite auch erwartbar, genauso wie die schwachsinnigen Äußerungen ihres Parteikollegen Helge Lind.
Der wurde aber immerhin vom Fokus zu seiner Meinung gefragt.Esken hat diese Videos freiwillig hochgeladen.Zumindest gehen wir derzeit noch davon aus.Fokus Online und Instagram auf der einen Seite, der öffentlich-rechtliche Rundfunk hingegen auf der anderen.Das hat dann für mich eine andere Qualität.Mehr als fünf Minuten widmet man dem Podcast von Ben Ungeskriptet in der aktuellsten Ausgabe von Extra 3. Man erklärt, dass man für diese Art des Journalismus, die Ben anscheinend hier betreiben soll, überhaupt nichts können müsse.
Dass Ben selbst immer wieder betont, dass er kein Journalist ist und auch kein Journalismus betreibt, das ignoriert man ganz getrost.
Es gibt inzwischen aber auch ganz neue Formen von Journalismus.Dem Internet sei Dank.Vergangene Woche machte ein Format von sich reden, das wirklich bestechend ist.Es war bei mir bislang so ein bisschen unter dem Radar.Ich habe es mir jetzt zum ersten Mal angeguckt.Ich rede vom Podcast Ungeskriptet.
Der Gastgeber Ben Bernd hatte keinen Rechteren als Björn Höcke zu Gast.Ben Bernd und Björn Höcke oder wie die. Björn Höcke oder wie die.
Kollegen von der Heute Show sagen würden Bernd und Bernd es ist eine Art von Journalismus ja dafür muss man nichts können also das das ist schon fantastisch man braucht keine Ausbildung kein Volontariat man kann einfach loslegen man braucht gar nichts man braucht keine Vorbereitung kein Konzept keine Recherche kurz mal googeln reicht aus es ist ein Journalismus den wirklich jeder machen kann sogar meine Oma und die ist tot Höcke konnte sich da fünf Stunden lang präsentieren freundlich offen bodenständig Christian Ehring der Moderator Pausenklauen neben Jan Bührmann hier im ersten Bührmann ja im zweiten deutschen Fernsehen im ZDF Ehring der zugunsten seiner Karriere sein Jura und Germanistikstudium abgebrochen hat wirft Ben mangelnde journalistische Kenntnis oder Ausbildung vor das heißt auch das hat auch irgendwie mal ein bisschen was Ironisches hätte Ehring oder sonst irgendwer bei Extra drei eine solche Ausbildung genossen dann wüssten sie dass es auch für Journalisten diverse unterschiedliche Interviewformate gibt wenn man es denn in diese Kategorie einordnen möchte dann fällt das Gespräch mit Höcke am ehesten in die Kategorie eines Personeninterviews der Vorwurf Ben hätte sich nicht genügend auf das Interview vorbereitet kann auch nur von solchen Personen kommen die das Gespräch nicht aufmerksam verfolgt oder vielleicht gar nicht in Gänze geschaut haben es ging um die Dresdner Rede 2017 das Mahnmal auch das in seinem Nachbargarten durch die Aktivisten vom Zentrum für politische Schönheit es ging um die um die Demo in Dresden ja da hat Ben die falsche Jahreszahl gesagt aber er hat auch keine keine Zettel und Stift vor sich liegen wo die ganzen Sachen draufstanden es ging um Remigration es ging um seine Vorstellung von Deutschland es ging auch ums Döneressen es ging darum was machen wir mit gut integrierten Migranten viele Punkte wurden angesprochen wo es durchaus angebracht war nachzuhaken und nachzufragen und das hat er getan der Vorwurf er sei überhaupt nicht vorbereitet gewesen oder hätte nicht einkritische Nachfrage gestellt, der ist einfach schlichtweg falsch.Ein Podcast für sich genommen ist übrigens kein journalistisches Format, so wie jetzt beispielsweise ein Personeninterview.Und das beweist auch der öffentlichrechtliche Rundfunk übrigens immer wieder mit seinen Podcast-Sendungen regelmäßig.Dort scheißt man genauso wie in vielen anderen Formaten auch regelmäßig auf irgendwelche.Dort pfeift man genauso wie in vielen anderen öffentlichrechtlichen Formaten regelmäßig auf journalistische Standards.
Bernd ist kein Journalist.Das sagt er regelmäßig.In diesem Gespräch hat man aber mehr über Björn Höcke und seine Motivation erfahren als in jedem anderen Gespräch jemals.Alle anderen Politiker, die bei ihm zu Gast waren, haben auch übrigens exakt dasselbe getan, hatten exakt dieselben Möglichkeiten.Sie konnten alles sagen und sie konnten sich selbst auch ganz menschlich präsentieren, so wie Höcke das gemacht hat, so wie das Ehring und dem Team von Extra drei anscheinend überhaupt nicht passt.Maximilian Krav war nicht interessant genug für einen Einspieler bei Extra drei.
Christian Lindner, Gregor Gesi, Wagenknecht, Frauke Petry, Kemmerich, Maassen, Klöckner, sie alle waren nicht interessant genug.Aber dann kam Höcke.Da waren Salafisten, Rocker, Elitesoldaten.Jeder hat die Möglichkeit gehabt, stundenlang mit Ben zu reden.Aber erst jetzt ist es für euch interessant.Haben Sie vielleicht Angst vor Höcke?
Oder hat jemand Angst vor einem Format, das Sie nicht bekämpfen können, dass Sie vielleicht nicht mal inhaltlich verstehen können?Ben passt mit diesem Format, mit dieser Podcast-Folge, das was neue Medien oder was auch immer, also Podcast ist jetzt kein besonders neues Format.Sie können es nicht verstehen, weil es für Sie in keine Schublade passt.Deswegen kommt es für Ehring oder für Extra drei in die Schublade.Rechter Nicht-Journalist bietet AfD-Nazi eine Plattform.Irgendwie so.
Neben der Tatsache, dass der Moderator Christian Ehring. der Moderator Christian Ehring.darüber siniert, ob Höcke als Kind sein Glied in der Hose links oder rechts getragen hat, ist auch der Rest dieses fünfeinhalb minütigen Einspielers eine absolute Bankrotterklärung einer deutschen Satiresendung.Ein weiterer Beleg für mich dafür, dass dieser aufgeblähte Apparat im Gänze abgeschaltet gehört.Imitiert werden im letzten Teil dieses Einspielers Interviews, die Ben ja noch führen könnte.Dafür denkt man sich den Protagonisten Sven Svernd aus mit dem Format unkritisch.Das ist, ich würde das nicht mal als Boomer-Humor ein.
Das ist einfach, das ist einfach nicht Humor.
Podcast, da gibt's einen Haufen von, aber keiner ist wie unkritisch von Sven Svernd.
Das ist nicht lustige Satire, aber öffentlich-rechtlich finanziert.Das heißt, man ist nicht darauf angewiesen, dass sich irgendwer diese Sendung überhaupt anguckt.Man tut so, als ob dann Ben in diesem Fall der Sven mit Selner gesprochen hat, mit Putin und darunter macht man es bei den öffentlich-rechtlichen grundsätzlich nicht Hitler.
Martin, bestimmte Leute nenne ich einen Rechtsextremisten, aber lass uns mal das negative Wording beiseite legen.Unter uns, wie geht's ja eigentlich?Ich spüre so eine Sorge, so eine mütterliche Sorge um das Land.
Deutschland ist bereits schwanger mit einem islamisch dominierten Vielflckerstaat.
Spannend, das habe ich so auch noch nicht gehört.Vielen Dank für deinen Mut.Manche sagen, Sven, wie kannst du nur?Ich wäre ein Reichweitenopportunist.Und ich habe gemerkt, ja, stimmt.Ich spüre so eine Anspannung bei dir.
Ist dieser territoriale Expansionstrang vielleicht ein Schrei nach einer Umarmung, die du als Kind nicht bekommen hast?Russkiy ukrainskiy narod - одним народом на самом деле.В этом смысле вся Украина наша.Ich fühle das so sehr.Du geht mir ganz genauso.Ich setz oft auch keine Grenzen.
Ich würde dich jetzt gerne umarmen.Mir ist egal, ob ein Gast blau, braun oder Fell. blau, braun oder Fell.kranker Menschenfeind ist.Hauptsache, man kann von seinem unwidersprochenen Zeug was mitnehmen.Adolf, wir hören ja immer Diktatur, Holocaust.Aber du malst ja auch total gerne.
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Get started freeWirst du das noch mal an der Kunstschule versuchen?
Mehr als ich bin, kann ich nie werden.Wohl aber möchte ich, dass die Nachwelt mir einmal bestätigt, dass ich anständig und ehrlich mein Programm nicht zu verwirrendem Bestrebt habe.
Wow, das ist Leadership.Einfach man selbst sein, ne?Mega.
Irgendwann wird in unseren Geschichtsbüchern stehen, dass niemand so sehr zur Verharmlosung der NS-Verbrechen beigetragen hat, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen psychotischen NS-Vergleichen.Spannend ist übrigens auch, dass an der Stelle mit Martin Selner, das ist ein Auszug aus dem Interview mit Jasmin Kosubek, keine Quelle eingeblendet wird.Warum nicht?Keine Ahnung.Ist das rechtlich angreifbar?Ja, ziemlich sicher.
Vielleicht geht ja Frau Kosubek dagegen vor.Am Ende dieses Einspielers zeigen Sie Swen Sverd, wie er in seinem Studio steht.Und da sind mir diese beiden Bilder im Hintergrund so ein bisschen ins Auge gesprungen.Darauf zu sehen, Yevgeny Prigoschin, der ehemalige Chef der Wagner-Truppe, und daneben zu sehen Dimitri Valeryewitsch Utkin, den Gründer der Wagner-Truppe.Beide übrigens 2023 bei einem Flugzeugabsturz gestorben.Ich habe das gesehen.
Also vielleicht könnt ihr es mir in die Kommentare schreiben.Wisst ihr, was uns das erste, also Extra drei Ehring und sein komisches Team damit sagen wollen?Wir schmeißen alles in einen Topf.Hitler, Selner, Putin und Höcke.Wenn ich solche Sendungen sehe, dann stelle ich mir auch die Frage, wer dort eigentlich im Publikum sitzt und über diese schlechten Witze eines abgehalferten Ehring lacht.Gute Interviews zu führen, ist wirklich eine hohle Sache. ist wirklich eine hohle Sache.
Kunst.Das habe ich bereits erwähnt.Erinnern wir uns noch mal kurz zurück an das Interview mit Björn Höcke im ZDF aus dem Jahr 2019.Mittlerweile auf YouTube mehr als 7,6 Millionen Aufrufe.Da kann nicht mal der Podcast von Ben Gegen anstinken.Höcke wurde eingeladen, um damals über die Thüringer Landtagswahl und den Landtagswahlkampf zu sprechen.
Was hat man beim ZDF getan?Statt darüber zu sprechen, zeigt man immer einen Einspieler, in dem Abgeordnete der AfD im Deutschen Bundestag mit Zitaten aus Mein Kampf und seinem Buch nie zweimal in denselben Fluss konfrontiert werden.Sie sollten damals einordnen, aus welchem Buch welches Zitat stammt.
Höcke, ich möchte gerne mit Ihnen auf Ihre Sprache und Ihren Blick auf dieses Land schauen.Sie selbst sagen, dass Sie oft missverstanden und bewusst fehlinterpretiert würden.Wir haben Ihren eigenen Parteifreunden im Bundestag mal zwei Zitate von Ihnen vorgespielt und die Reaktionen will ich Ihnen gerne zeigen.Ein paar Korrekturen und Reformchen werden nicht ausreichen, aber die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden.Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen.Dann werden die Schuttalden der Moderne beseitigt.
Ist das aus Mein Kampf oder von Herrn Höcke?Ja, da werde ich mich jetzt nicht festlegen.Könnte von beiden sein.Also wenn eher aus Mein Kampf.Ich sage auch nicht von Herrn Höcke.Ist das aus Mein Kampf oder von Herrn Höcke?
Ich habe weder das eine noch das andere Buch gelesen.Insofern muss ich passen.Schade eigentlich.
Was sagt es nicht schon viel aus, dass Sie das nicht sozusagen beantworten können, dass die Sprache sich anscheinend so ähnelt?
Ich weiß jetzt wirklich nicht, aus welchem Buch Sie es haben.Das kann ich Ihnen nicht sagen.Ich habe nicht alle Reden gelesen. gelesen.gesehen von Herrn Höcke und ich habe auch meinen Kampf nicht gelesen.Deswegen weiß ich es nicht.
Ein zweites Zitat.Sie sehen doch der Deutschen nach einer geschichtlichen Figur, welche einst die Wunden im Volk wiederheilt, die Zerrissenheit überwindet und die Dinge in Ordnung bringt, ist tief in unserer Seele verankert.Ist das aus meinem Kampf oder von Herrn Höcke?Das weiß ich noch nicht mal.Das kann ich Ihnen nichts sagen.Ist das aus meinem Kampf oder von Herrn Höcke?
Also die Frage werde ich Ihnen nicht beantworten können, weil ich meinen Kampf nicht gelesen habe und ob das von Herrn Höcke ist, weiß ich auch nicht.
Wenn ich jetzt sage, es gefällt mir nicht, dann, wenn es von Höcke ist, dann gefällt mir nicht, was Höcke das gesagt hat.Wenn es von dem anderen Herrn, der auch mit H beginnt ist, dann gefällt mir das schon zweimal nicht.Also von daher, da kann ich eigentlich gar nichts zu sagen.Genau, Herr Höcke.Ihre eigenen Leute können jetzt da nicht sagen, ob das noch Höcke oder schon Hitler ist.Was sagt das über Ihre Sprache aus?
Das sagt vor allen Dingen, dass die meisten mein Buch gar nicht gelesen haben, wie Sie ja selbst deutlich artikuliert haben.Und das ist eigentlich schade, weil ich natürlich mit diesem Buch auch etwas bezweckt habe.Wollte mein Denken niederlegen, wollte eine Analyse der Lage dieses Landes anfertigen, so wie ich die Lage eben sehe.Und natürlich ist dieses Buch, sagen wir für einen Politiker, etwas Ungewöhnliches, sowohl was die Inhalte angeht, als auch die historische Perspektive.Lassen Sie mich mal kurz unterbrechen.
Wir sind gleich durch, ja.Deswegen, ich würde sagen, das sollten wir einfach noch mal wiederholen.Das geht so nicht.Das geht so nicht.Sie haben jetzt Herrn Höcke mit Fragen konfrontiert, die ihn stark emotionalisiert haben.Und diese Emotionen, glaube ich, sollte man so nicht in den Wahnsinn bringen.
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— Adrian, Johannesburg, South Africa
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Get started freeMan sollte es noch mal von vorne machen.Er weiß dann ungefähr, zu welchen Fragen er sich äußern muss und dann kann er.Aber da müssen Sie wissen, das machen wir nie.Das geht nicht.Das geht so nicht.
auch der Einspieler am Anfang, das war fand ich nicht wirklich nicht wirklich redlich.Ja.
Ne, wir machen das bestimmt nicht nochmal, weil das wissen Sie auch allein.Dann gebe ich Sie frei.
Also ich finde, das machen Sie.
Das haben Sie das schon mal mit einem anderen Kollegen gemacht von der Altpartei.Das ist völlig vollkommen absurd.
Bei diesem Interview mit Höcke anwesenden Sprecher der AfD wird das irgendwann zu bunt und er weist darauf hin, dass dieser Verlauf und dass mit diesem Einspieler und so weiter so gar nicht ausgemacht war im Vorfeld.Dann wählt er die unglücklichen Worte, über die sich ja ein Stück weit auch gerechtfertigt dann lustig gemacht wird.Dieser Einspieler, das habe den Herrn Höcke sehr stark emotionalisiert.Das dingt natürlich so ein bisschen als ob der kleine Junge im Unterricht dafür davor geschützt werden muss, dass er gemobbt wird.Aber so ist es gewesen.Das Ganze auf Kamera gefundenes Fressen für die Aktivisten vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Höcke kündigt dann an, nicht mehr im ZDF reden zu wollen.Er kündigt auch irgendwie Konsequenzen an.
Meiner Meinung nach ist das fair, wenn wir ein Interview über bundespolitische Themen ankündigen.Ich ihn sogar am Telefon sage, es wird auch um die Sprache und das Politikverständnis gehen.Und nicht dann dazu frage.Auch.Jetzt können wir entscheiden, ob wir das Interview jetzt beenden oder ob wir es weiter an der Stelle.
Passen auf, wir beenden das Interview.Nur dann ist klar, wir wissen nicht, was kommt.Dann ist klar, dass es mit mir kein Interview mehr für Sie geben wird.Das ist nur Droh?Nein, das ist nur eine Aussage, weil ich auch nur ein Mensch bin.Ich bin auch nur ein Mensch.
Verstehen Sie, was könnte kommen, wenn Sie sagen, vielleicht werde ich auch mal eine interessante persönliche politische Person in diesem Lande.Könnte doch sein.Ja, dann machen wir das so.Alles klar.Dann wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg in Ihrer Karriere.Tschüss.
Das Interview wird nicht verwendet, oder?Natürlich wird wird
einen Politiker oder auch sonstigen Interviewgast im Vorfeld täuscht, um ihn dann vor laufender Kamera fortzuführen, der muss sich dann auch über solche Reaktionen gar nicht mehr wundern und über eine mangelnde Bereitschaft, nochmal in eine solche Falle gelockt werden zu wollen, was Höcke nicht tut.Jetzt beschwert man sich, ja, der Höcke, der will ja gar nicht mehr mit uns reden.Das jährliche Sommerinterview im MDR, das findet übrigens immer noch statt, wahrscheinlich auch so lange, bis man dort einen, ja, sich einen ähnlichen Fopar erlaubt und Höcke auch wieder mit solchen komischen Einspielern konfrontiert, auch wenn es im Vorfeld gar nicht darum gehen sollte.Wenn man solche Methoden in einem Satireformat beispielsweise bei der Heute Show oder Extra drei nutzen würde und jetzt, dann kommt hier Höcke, wir haben da mal eine Frage und so weiter, dann ist das ja eine Sache.Wenn wir aber dieses Nachrichtenformat haben im ZDF, ja, in einem solchen Interview, wenn man dort solche Methoden nutzt, um das Gegenüber oder um sein Gegenüber aus Erfassung zu bringen, dann hat das für mich eine andere Qualität.Dann hat das nichts mehr mit kritischem Journalismus zu tun, sondern ist das billiger Politaktivismus von Haltungsjournalisten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Genau das wirft man Ben nun vor.Er würde nicht journalistisch arbeiten, während man bei den öffentlich-rechtlichen diese Standards schon seit Jahren mit Füßen tritt.Stichwort Dunja Hayali, Elmar Thevisen, NDR, dieses Bürgerparlament, sich Politiker, die eingespielt werden, mit denen man spricht, obwohl das unten dann nicht transparent kenntlich gemacht wird.Die Liste mit Verfehlungen der öffentlich-rechtlichen ist wirklich, wirklich lang.Ganz häufig geht es dabei auch um die AfD-Berichterstattung oder um Donald Trump.Ich glaube, beide vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk gleichermaßen verhasst.
Für den ÖRR muss also alles immer eingeordnet werden.Also zumindest, wenn es von rechts kommt.Mit links. von rechts kommt. Mit links.haben sie kein Problem.Im Gegenteil, die werden ja auch regelmäßig eingeladen und hofiert.Ja, auch über Maya T. Simion Drucks wird da eher zurückhaltend berichtet.
Was bleibt am Ende übrig?Ein extrem erfolgreiches Format, womit viele einfach nicht umgehen können, weil sie, wie ich bereits mehrfach gesagt habe, es nicht in eine Schublade stecken können.Ben hat alle möglichen Leute zu Gast.Er spricht mit allen.Er sagt selbst immer, er will die Schweiz der Podcast sein.Ja, also quasi neutrales Gebiet.
Neutrales Gebiet gibt es aber in den Augen vieler öffentlich rechtlicher Journalisten oder auch anderer Medien gibt es einfach nicht mehr.Jeder muss eine Haltung haben und wer seine Haltung am besten präsentiert, der wird dann vielleicht mit einem eigenen Format belohnt, mit einer eigenen Sendung, weiß nicht Bömermann, Extra drei, nennt es wie ihr wollt.Ja, der wird dafür belohnt.Mehr Haltung gleich mehr Belohnung.Wir haben das Reschge-Fernsehen.Wir hatten Monitor mit Georg Restle.
Wir haben eine extreme politische Einseitigkeit und wer die beste Haltung zeigt, die beste Haltung, die gute Haltung, also eine linke Haltung, der wird hofiert.Dem werden Preise überreicht.Der Anti-Veraktivist Markant beispielsweise für sein schrottiges Trash-TV-Format findet den dümmsten Rechten auf irgendwelchen Nazi-Demos oder vermeintlichen Nazi-Demos.Da wird er tatsächlich einen Demokratiepreis erhalten.Der sitzt dann mit einer Heidi Reichinik im Podcast und schwadroniert darüber, dass die Türken, die türkischen Gastarbeiter, Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut hätten.Würdest du sagen, die Trümmerfrauen waren Feministinnen?
Na ja, die Frage ist ne, also was war das eigentlich für eine Situation, dass die Frauen dann hier waren, dass alles wieder aufbauen mussten, weil es einen Krieg gab, in dem die Männer verheizt und ermordet worden.Also es ist ja genau das Thema, was wir immer und immer wieder haben.Deswegen wir zum Beispiel auch sagen, wir sind eine Partei, die sich gegen Krieg, für Frieden, für Diplomatie einsetzt.Also die Frage ist ja immer, was steht dann dahinter?
Transcribe all your audio with Cockatoo
Get started freeJa.Ja.
Aber die hätten sich selber auch nicht so bezeichnet. selber auch nicht so bezeichnet.
Ne, wahrscheinlich nicht.Es war ja Notgedrungen und ist ja auch ein bisschen Mythos, dass sie da alleine alle Häuser wieder aufgebaut haben.Da gab es so ein paar Leute, die kamen aus der Türkei zum Beispiel, auch wenn viele es nicht hören wollen.
Ja klar.Also was wir hier an Gastarbeiterinnen hatten oder vor allem Gastarbeiter muss man gar nicht unbedingt so gendern, was die hier für einen Teil geleistet haben und was das große Problem ja war, war, dass man dachte, die gehen irgendwann zurück und wir müssen die Leute gar nicht integrieren, aber die sind halt hier geblieben, haben diese Gesellschaft mit aufgebaut, haben sie bunter gemacht.
Für diesen Schwachsinn, für diesen Müll gibt es in Deutschland tatsächlich Preise, die fallen.Der Einzige, der einen Preis verdient hätte für seine Courage, sich das zu trauen, was er gemacht hat, ist Ben für sein Format.Genug der Lobhudelei.Auch ich gucke mir nicht alle Sendungen davon an.Vieles davon finde ich viel zu lang, viel zu langweilig.Aber ich muss ja auch gar nicht alles gucken.
Dass er sich das getraut hat, dieses Format, diese Sendung Hocker einzuladen, als jemand, der sich einen Namen gemacht hat, einen einen Ruf erarbeitet hat, mit allen zu reden, das ist definitiv mutig gewesen.Und ich bin wirklich gespannt, wie es weiterlaufen wird, wie es weitergehen wird, welche Gäste künftig dort noch sind.Das ist ja das Schöne am freien Markt.Ich bin nicht gezwungen, für diesen Podcast zu bezahlen.Ich ich zahle dafür mit meinen Klicks, wenn ich mir das angucke und anhöre, bei Gästen, die ich interessant finde.Wenn ich das nicht interessant finde, schalte ich halt nicht ein.
Aber ich muss nichts dafür zahlen.Anders als beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.Ich werde dazu gezwungen, im schlimmsten Fall sogar mit Gefängnis bestraft, wenn ich euren Schrott nicht bezahlen will.Den Schrott wie extra drei, die heute Show Böhmermann, Reschke, Restle, Hayali.Die Liste ist wirklich lang mit mit unfassbarem Müll, der dort am laufenden Band produziert wird.Gerne eure Meinung dazu in die Kommentare.
Ich bedanke mich recht herzlich fürs Zusehen.Wünsche ein schönes Wochenende und wir sehen uns im nächsten Video.Ich sage Tschüss und bis dahin macht's gut. gut.
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