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Ben {ungeskriptet} zerlegt jetzt die Kritik nach Höcke-Gespräch

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Saskia Esken greift Ben Ungeskripted nach seinem Gespräch mit Björn Höcke öffentlich an, spricht bei Instagram ganz offen über Blacklisting und Werbedruck.Und jetzt schlägt Ben zurück.In einem Interview mit der Jungen Freiheit erhebt er schwere Vorwürfe gegen die SPD und warnt vor politischem Druck auf freie Medien.Und jetzt mal ganz ehrlich: Was hier gerade passiert, sollte jeden aufhorchen lassen, dem Meinungsfreiheit noch irgendetwas bedeutet.Herzlich willkommen bei KriLiCon Klartext aus Freiheit und schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben.Ich habe bereits über das Gespräch zwischen Ben Ungeskripted und Björn Höcke gesprochen.

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Danach kam die Reaktion aus Politik und Medien, unter anderem von Florian Schröder und auch Saskia Esken, der ehemaligen SPD-Vorsitzenden.Aber jetzt meldet sich Ben selbst ausführlich zu Wort in einem Interview mit der Jungen Freiheit.Und genau darüber müssen wir heute reden, denn dieses Interview ist politisch hochinteressant, weil Ben Ungeskripted darin ziemlich klar beschreibt, wie er die gesamte Kampagne gegen sich wahrnimmt.

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Ben macht im Interview einen Punkt sehr deutlich: Er fühlt sich nicht einfach nur kritisiert, sondern politisch unter Druck gesetzt.Und ehrlich gesagt kann ich das nachvollziehen, warum er das so sieht.

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Denn Saskia Esken hat eben nicht einfach nur gesagt: Ich fand das Gespräch problematisch.Nein, sie hat öffentlich bei Instagram darüber gesprochen, dass Unternehmen jetzt prüfen sollten, wie sich Werbung in solchen Podcasts, zum Beispiel bei YouTube, abstellen lassen.Und dann fällt dieser eine Satz: Blacklisting hilft.Und genau an diesem Punkt wird die Sache echt heikel.Denn wenn eine ehemalige SPD-Vorsitzende öffentlich über wirtschaftlichen Druck auf Medienformate spricht, dann ist das eben etwas anderes als irgendein empörter Kommentar im Internet.

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Dahinter steht politische Macht, öffentlicher Einfluss und ein klares Signal in Richtung Werbepartner, Plattformen und andere Medienmacher, vielleicht auch mich.

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Ben sagt sinngemäß: Das sei eine Warnung an alle, die künftig ähnliche Gespräche führen wollen, getreu nach dem Motto: Wenn ihr solchen Leuten wie Björn Höcke Reichweite gebt, bekommt ihr Probleme.Und jetzt Und jetztdie Frage, die für mich wirklich zentral ist: Warum reicht Kritik eigentlich nicht mehr aus, wenn das Gespräch so schlecht war, wenn Höcke politisch so leicht zu entlarven ist?Warum muss dann sofort über Reichweite, Sponsoren, Plattformen und auch wirtschaftlichen Druck eigentlich gesprochen werden?

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Warum reicht es dann nicht aus, argumentativ dagegen zu halten?Und genau hier merkt man doch, wie sich das Klima in Deutschland, das politische Klima, verändert hat.Früher hätte man gesagt: Ich widerspreche dem inhaltlich.Heute entsteht sofort dieser Reflex, Gespräche moralisch zu delegitimieren und wirtschaftlich unter Druck zu setzen.Und das hat mit einer offenen Debattenkultur irgendwann nicht mehr wirklich viel zu tun.Denn die Grundidee einer freien Gesellschaft ist eigentlich, dass der Bürger selbst zuhören, selbst denken und auch selbst urteilen darf.

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Und ich glaube, genau deshalb explodiert diese Debatte gerade so deutlich.Ben sagt im Interview mit der Jugendfreiheit selbst, er habe mit seinem Format offenbar eine Marklücke offengelegt.Die Menschen hätten keine Lust mehr auf sterile Talkshows und permanente vorgefilterte Diskussionen.Sie wollen echte Gespräche sehen, lange Gespräche, ungeskriptete Gespräche, und zwar ohne, dass alle fünf Minuten oder schneller jemand moralisch dazwischengerät.Das Interessante ist doch allein die Tatsache, dass jemand fast fünf Stunden mit einem kontroversen Politiker spricht, löst inzwischen eine politische und auch mediale Kernschmelze aus.Und genau das zeigt doch, wie nervös Teile des Establishments in Berlin und überall inzwischen geworden sind.

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Denn früher kontrollierten große Medienhäuser weitgehend, welche Stimmen groß werden und welche Themen relevant werden oder relevant sind.

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Heute reicht ein Podcast mit Mikrofon und Kamera, und plötzlich schauen Millionen Menschen zu, ohne dass irgendein Gatekeeper dazwischen sitzt.Und was mich persönlich wirklich fasziniert: Dieselben Leute, die ständig von Vielfalt, Offenheit und Demokratie sprechen, reagieren plötzlich extrem autoritär, sobald tatsächliche Meinungsvielfalt entsteht.Dann reicht es nicht mehr, politisch zu widersprechen.Dann wird gefragt, warum überhaupt gesprochen wurde.warum jemand ausreden durfte und warum auch damit dann am Ende Geld verdient wird.

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Und genau hier wird das Menschenbild dahinter sichtbar.Offenbar traut man vielen Bürgern gar nicht mehr zu, sich selbst ein Bild zu machen.Stattdessen entsteht immer häufiger der Eindruck, dass Bürger von falschen Gesprächen irgendwie geschützt werden müssen.Und das ist ein ja zutiefst paternalistisches Verständnis von Demokratie.Und ich glaube wirklich, genau dagegen regt sich inzwischen massiver Widerstand in der Bevölkerung.Ben sagt im Interview außerdem etwas sehr Interessantes.

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Er erklärt sinngemäß, dass Saskia Esken ihn gar nicht wegen irgendeiner konkreten Aussage angegriffen habe, sondern wegen des gesamten Formats "Ben ungeskriptet".Also allein wegen der Tatsache, dass dieses Gespräch überhaupt stattgefunden hat.Und genau das macht die ganze Sache politisch so brisant.Denn damit entsteht ein Klima, in dem Medienschaffer irgendwann anfangen, sich selbst zu zensieren.Nicht weil etwas verboten wäre, sondern weil der wirtschaftliche und auch gesellschaftliche Druck immer größer wird.Und genau das ist die eigentliche Gefahr im Land.

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Nicht ein Gespräch, nicht irgendein Podcast, nicht "Ben ungeskriptet", sondern die schleichende Entwicklung hin zu einer Kultur, in der ganz bestimmte Gespräche eigentlich gesellschaftlich unerwünscht werden.

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Und deshalb ist diese Debatte inzwischen viel größer als "Ben ungeskriptet" oder Björn Höcke.Es geht um die Frage, wie viel freie Debatte dieses Land, die Bundesrepublik, überhaupt noch aushält.

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Denn eine stabile Demokratie muss auch kontroverse Gespräche aushalten können.Wer wirklich von seinen eigenen Argumenten überzeugt ist, zum Beispiel Frau Esken, braucht keine Blacklist, keinen Werbedruck und keinen moralischen Einschüchterungsversuch.

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Und ich glaube, genau deshalb hat dieses Interview so eingeschlagen, weil viele Menschen im Land spüren, dass hier gerade etwas mehr passiert, als nur ein Streit um einen Podcast.Es geht um Deutungshoheit.Es geht um Kontrolle und letztlich auch um die Frage, wer überhaupt noch öffentlich sprechen darf, ohne wirtschaftlich oder gesellschaftlich unter Druck gesetzt zu werden.Ben wehrt sich also öffentlich gegen Saskia Esken.Esken und die SPD.Und unabhängig davon, wie man politisch zu Björn Höcke steht, sollte man diese Entwicklung wirklich sehr ernst nehmen.

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Schreiben Sie aber auch Ihre Meinung unbedingt in die Kommentare.Ist das für Sie noch normale politische Kritik oder erleben wir gerade den, ja, den Versuch, unliebsame Medienformate zunehmend unter Druck zu setzen?Und wenn Ihnen dieses Video gefallen hat, lassen Sie gerne einen Like da.Abonnieren Sie den Kanal und teilen Sie das Video gerne weiter.Vielen Dank fürs Zuschauen.

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