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Buckelwal Timmy auf dem Weg in die Nordsee

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Die Rettungsaktion für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal ist weiter in vollem Gange.Gestern war es einer privaten Initiative ja gelungen, das Tier in einen mit Wasser gefüllten Lastkahn zu lotzen.Dieser wird von zwei Booten begleitet.Der Schlepperverband befindet sich nun auf dem Weg in Richtung Nordsee.Und mein Kollege Philipp Kampke, der kann den Wal gerade, wie ich sehe, ein Stück in einem nebenherfahrenden Boot begleiten.Wie weit ist der Schlepkan mit dem Wal denn nun schon gekommen?

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Also der Transport ist jetzt durch den Fehmarnbelt unterwegs an Fehmarn vorbei und heute Morgen, wir sind relativ früh schon rausgefahren und haben den Transport um etwa sechs Uhr getroffen.Da haben gerade die beiden Schlepper umgekoppelt.Der erste Schlepper, der etwas kleinere, der hat den ersten Weg bis hierher geschleppt.Der war dann aber für den restlichen Weg offenbar zu schwach.Dann war ein größerer Schlepper, die Fortuna B, die dann übernommen hat und der andere, der kleinere Schlepper, der begleitet das jetzt.Das heißt, aktuell ist der Schlepperverband hier im Fehmarnbelt unterwegs und macht sich auf Richtung Skandinavien bis zum Ziel, dann oben eben Skagen in die Nordsee und da, das ist dann das nächste Etappenziel des Transports und natürlich auch des Wals.

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Und die wichtige Frage ist natürlich, wie verträgt der Wal die Fahrt bis jetzt?Konntest du ihn beobachten?

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Von der Seite her, vom Boot aus nicht, aber wir sind mit der Drohne einmal rübergeflogen und da haben wir ihn deutlich atmen sehen und auch die Fontäne hat er gepustet.Das heißt, offenbar ist er erst mal am Leben.Das ist ja die wichtigste Nachricht und wie es ihm genau geht, das ist natürlich sehr sehr schwer zu sagen.Das können auch die Veterinäre erst mal nur vermuten.Die sind damit an Bord.Zwei Veterinärmedizinerinnen sind mit dabei, begleiten den ganzen Transport bis in die Nordsee.

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Es hieß ja zuletzt, dass seine Haut wohl besser geworden sei durch die Zinksalbe, die aufgetragen wurde in Mitteleuropa.Sein aktueller Zustand ist wird auch als stabil beschrieben.Von daher und unsere Eindrücke waren eben, dass er den das erste Etappenziel, sprich bis hier nach Feemann, offenbar auch ganz gut überstanden hat.

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400 Kilometer lang soll die Reise ja sein für ihn.Wie lange muss der Wal denn da durchhalten?

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Naja, wenn man überlegt, sind gestern Abend so gegen 21 Uhr aufgebrochen vor Pül, heute Morgen um sechs hier vor Feemann angekommen, dann kann man sich das ungefähr ausrechnen, dass es noch mindestens drei vier Tage dauern wird, bis der Wal dann in der Nordsee ankommt, wo er dann eben auch wieder ausgewildert werden soll.Wie er darauf reagiert, das ist natürlich ein ganz großes Fragezeichen.Das kann niemand sagen.Wir haben eben wie gesagt einmal gesehen, dass es dem Wal offenbar den Umständen entsprechend gut geht, dass er atmet, aber ja, er muss mindestens noch zwei bis drei Tage mindestens aushalten.

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Gibt es für die Auswilderung denn schon einen konkreten Plan, wie man das anstellen will?

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Wie ich jetzt gelesen habe, ist eine eine eine Walfamilie oder eine Walgruppe gefunden worden, die sie dem Wal zu oder wo der Wal eben dazu sozialisiert werden soll, so nenne ich es einfach mal.Wale sind ja grundsätzlich sehr gesellige Tiere und er soll dieser Gruppe zugeführt werden, um dann eben Anschluss zu finden und ja, das ist der vorläufige Plan und den verfolgen sie erstmal und ja sehen dann, wie es vor Ort dann aussieht.

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Wird man den Wal denn dann auch weiter beobachten können?Denn er soll ja gechipt worden sein, oder?

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Genau, das ist er auch und noch mal mit einem ganz besonderen Chip, den man auch in in größere Tiefen verfolgen kann und so kann man natürlich auch den den Werdegang oder überhaupt den Wal erstmal verfolgen, sehen, wo er hinschwimmt. hinschwimmt.wie er sich verhält ob er möglicherweise Artgenossen trifft und ja das ist der so ist auf jeden wird wird auf jeden Fall getrackt und wird dann verfolgt das ist natürlich die spannende Frage wie er sich zurechtfindet ob er sich zurechtfindet ob er überlebt das ist natürlich auch immer noch eine Frage und all die Fragen werden dann womöglich mit diesem Tracker und durch diesen Tracker geklärt ja du sprichst schon den Worst Case an man mag sich das kaum ausmalen aber ich stell die Frage mal trotzdem was wenn der Wal dann wieder stranden sollte das war ja von vornherein eine Theorie von Experten die gesagt haben dieser Wal ist ganz bewusst auf eine Sandbank geschwommen weil Wale eben merken und spüren dass sie nicht gesund sind dass sie möglicherweise nicht mehr lange zu leben haben und sich dann in flachere Gewässer begeben um sich eben ganz mit Absicht auf eine Sandbank zu legen weil sie eben Angst haben im tieferen Wasser zu ertrinken und diese Theorie die ist natürlich noch nicht vom Tisch weil der Wal ist erstmal optisch von außen begutachtet worden von den Expertinnen und Experten da hieß es die Haut sei nicht ganz in Ordnung er wirkte auch etwas schwach aber wie es in ihm drin aussieht das weiß natürlich soweit niemand das kann natürlich jederzeit passieren dass er dann wieder auf eine Sandbank schwimmt unbewusst oder bewusst das ist eben dann die große Frage also es heißt weiter Daumen drücken vielen Dank Philipp Kamke unterwegs mit dem Buckelwal Richtung Nordsee du hast das Video bis zu Ende geschaut dann kannst du auch ein Abo dalassen

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