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FALL TIMMY: Jetzt schaltet sich Dänemark ein! „Wale sollten nicht durch Menschen gerettet werden!“

WELT Nachrichtensender14 views
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Ja, es ist völlig unklar, wo sich Wal Timmy inzwischen befindet.Eine von vielen Fragen, die weiter offen sind.Der Pylsender, der an dem Meeresäugern angebracht wurde, scheint jedenfalls nicht so zu funktionieren, wie erwartet.Auch welche Rolle die Schiffbesatzungen spielen, ist weiter im Dunkeln.So eskalierte der Streit zwischen ihnen und den Finanziers.Mediamagazine-Mitbegründer und Millionär Walter Guns kündigte gegenüber Welt TV an, dass er und seine Mitstreiterin Karin Walter Mommerd rechtliche Schritte gegen die Crews einleiten werden.

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Wo steckt der Wal?Öffentlich ist die Position von Timmy nach seiner Freisetzung nicht bekannt.Das Bergungsteam will einen Sender an dem Tier angebracht haben.Signale gibt es aber scheinbar doch nicht.Beim Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern ist jedenfalls nichts angekommen, obwohl das vereinbart war.Tierschützer finden das beunruhigend, da der Wal definitiv noch zu schwach und womöglich auch krank ist.

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Aber nicht nur das sorgt für Frust.Auch die Finanziers der Rettungsaktion sind verärgert.In einem Schreiben heißt es: Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von den Geschehnissen und der Art und Weise, welche zur Aussetzung des Wals führten.Wir konstatieren hiermit, dass wir an der Entlassungsaktion des Wals weder beteiligt waren, noch diese aktiv begleitet haben.Etwaige Konsequenzen würden die Besatzungen und Eigener der Begleitschiffe Fortuna B und Robin Hood tragen.Gegenüber Welt legten die Investoren heute noch einmal nach.

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Timmy sei fahrlässig ausgesetzt worden.Es sei ein Wunder, dass er nicht bei der Freilassung ums Leben gekommen sei.Sie prüfen nun eine Klage gegen die Schiffsteams.Hintergrund: Die Schiffbesatzungen sollen die Vorgänge um die Freisetzung des Wals allein entschieden haben.Ärzte wurden nicht noch einmal wie verabredet an Bord geholt.Lediglich Jeffrey Foster, ein sehr erfahrener US-Walexperte, der um Free Willy bekannt wurde, durfte noch einmal zum Rettungskonvoi.

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Aber seine Bitte, sein Team und Ärzte dazuzuholen, wurde ausgeschlagen.Angeblich mit der Androhung, sein Handy in sein Handy inMeer zu werfen.So bleibt vieles rätselhaft und umstritten: Wie war der Gesundheitszustand von Timmy, als er frei in die Nordsee schwamm?Wie kam es überhaupt dazu?Ohne Tracking und ohne Angaben des Rettungsteams lasse sich das kaum bewerten, so die Kritik einiger Fachleute.

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Im besten Fall ist der Wal auf dem Weg in die Barentssee, unterstützt vom norwegischen Atlantikstrom, vorbei an den Lufthöhen.Sollte der Wal an der dänischen Küste erneut stranden, wird es keine weitere Bergung geben.Vom dänischen Umweltministerium heißt es schon jetzt: Strandungen seien ein natürlich vorkommendes Phänomen und Wale sollten generell nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört werden.

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