Dass die Forza Horizon Spiele ganz fantastische Open World Rennspiele sind, muss ich vermutlich niemand mehr erzählen.Die fünf bisherigen Teile aus dem Hause Playground Games eroberten das Genre zunächst im Sturm und zementierten ihren hervorragenden Ruf dann mit jedem Teil aufs Neue.Spätestens mit Teil fünf gab es aber auch kritische Stimmen.Von Stillstand auf sehr hohem Niveau war da die Rede und von gewissen Abnutzungserscheinungen.Und genau deshalb ist jetzt der Release von Forza Horizon 6 so spannend, denn für den hat sich Playground so lange Zeit genommen wie noch nie, nämlich über vier Jahre.Reicht das für den nächsten Meilenstein in einer Serie, die eigentlich schon auf einem enorm hohen Level angekommen ist?
Ich habe die Kampagne durchgespielt und kann euch die Antwort geben.Aber bevor ich mich mit euch auf den Weg nach Japan mache, hat mein Kollege Andy noch eine Nachricht für euch.
Dieses Video wird euch präsentiert von Recaro Gaming.Wer im Forza Horizon stundenlang durchs digitale Japan curvt, braucht neben Skills vor allem eins: einen bequemen Stuhl.Genau das könnte der Recaro Exo Platinum für euer Gaming Setup sein.Neben Gaming Chairs baut Recaro nämlich auch Autositze und kennt sich daher mit Komfort aus.Egal, ob vor dem Bildschirm oder am Steuer.Der Recaro Exo Platinum ist mit seiner speziell entwickelten Sitzschale und ergonomischer Polsterung auf bequemes Sitzen ausgelegt.
Die stufenlose flexible Einstellmechanik mit vordefinierten Sitzpositionen für lange gemütliche Gaming Sessions optimiert.Wenn ihr also euer Setup passend zu Forza auf ein neues Level bringen wollt, ist der Exo Platinum von Recaro vielleicht genau der richtige Stuhl für euch.Weitere Infos findet ihr in der Videobeschreibung.
Ganz grundsätzlich gilt: Hier steht Forza Horizon drauf, also steckt auch Forza Horizon drin und das ist vor allem eine gute Nachricht.Denn am Aufhänger ändert sich nichts, der bleibt also auch im sechsten Teil der Serie.Im Rahmen des fiktiven Horizon Auto- und Musikfestivalts erkundet ihr am Steuer von mehreren hundert Autos eine offene Spielwelt, nehmt an Rennen teil, erledigt Nebenaufgaben und werdet so nach und nach eine große Nummer.Eine Story gibt's dabei quasi nicht.Ihr seid mal wieder der kleine Newcomer, der sich nach und nach einen Namen macht und mit diversen NPCs wie May Hazegawa oder Jordan Chambers interagiert, aber das wirkt alles nach wie vor ziemlich hölzern und uninspiriert.Das ändert sich also auch im sechsten Teil nicht.
Was sich aber ändert und da bin ich auch direkt bei der größten und auch besten Neuerung, ist der Schauplatz.Japan stand ganz oben auf der Wunschliste der Forza Horizon Community und genau das hat sich Playground Games dann noch ausgesucht.Ihr donnert jetzt also durch Tokio und Umland.Die japanische Metropole ist dabei gleichzeitig auch die bislang größte Stadt der Horizon-Geschichte.Und dort gibt's jede Menge zu entdecken, etwa kleine Gassen, große Highways und berühmte reale Sehenswürdigkeiten wie den Tokyo Tower oder die Shibuya-Kreuzung.Playground ist es richtig gut gelungen, diesen Mikrokosmos mit seinen unterschiedlichen Facetten abzubilden.
Dass allerdings nur so wenig auf den Straßen los ist, reißt dann doch ein bisschen aus der Atmosphäre.Klar, so bleibt das Ganze zwar immer gut spielbar, aber ein bisschen wuseliger und belebter hätte Tokio für meinen Geschmack dann doch gerne sein dürfen.Die Spielwelt besteht aber natürlich nicht nur aus Tokio, sondern auch aus zahlreichen anderen Regionen.Und wenn Forza Horizon 6 in einer Kategorie noch mal richtig einen draufsetzt, dann ist es dort.Denn Japan ist mit seinen vielen unterschiedlichen Biomen so abwechslungsreich wie kaum eine andere der bisherigen Horizon-Umgebungen.Keine Ecke der Spielwelt gleicht einer anderen.
Jeder hat eine ganz eigene Charakteristik.Es gibt etwa lauschige Küstenabschnitte, dichte Wälder, Bergregionen, ein Schneegebiet im Norden der Karte, ausgedehnte Blumenfelder und ausgedehnte Blumenfelder undjede Menge andere Sehenswerte Bereiche.Es ist aber nicht nur die Abwechslung, sondern auch wie die Welt gestaltet ist, also etwa die Art und Weise, wie sich Straßen durch die Landschaft schlängeln, wie toll die Aussichten von manchen erhöhten Positionen auf andere Bereiche der Welt oder wie einzelne tatsächliche japanische Sehenswürdigkeiten wie die Loop Bridge oder Hiroshima Castle in der Landschaft platziert sind.Das ist hier natürlich keine 1:1-Version von Japan, aber eine hervorragend kondensierte.Und das hat dafür gesorgt, dass ich in kaum einer anderen Spielwelt so gerne herumgefahren bin wie in dieser.
Diese Qualitäten setzen sich bei den Strecken fort, denn natürlich fahrt ihr auf der Jagd nach neuen Festivalarmbändern jede Menge abgesteckte Straßen, Offroad- und Querfeldeinrennen, meistens in mehreren Runden oder Punkt zu Punkt.Neu sind die Toge Rennen, also driftlastige Wettfahrten auf engen und kurvenreichen Strecken, die sich hervorragend einfügen.Und in kaum einem anderen Serienteil habe ich mir so oft nach einem Rennen gedacht, dass ich die gerade gefahrene Strecke richtig cool fand und sie am liebsten direkt noch mal fahren wollte.Das liegt unter anderem an der optischen Abwechslung, aber auch an den Streckenverläufen, die überdurchschnittlich oft richtig gut sind, speziell die in Tokio.Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber die durchschnittliche Streckenqualität von Forza Horizon 6 ist richtig stark.Leider gibt es in der Kampagne mit Ausnahme der Toge Rennen hauptsächlich dieselben Rennarten wie im letzten Teil und auch wenn die für sich genommen immer noch gut funktionieren, hätte hier eine Ergänzung zum Beispiel in Form von Eliminationsrennen etwas frischen Wind bringen können.
So beschränkt sich ein großer Anteil der Spielzeit eben auf die Punkt zu Punkt oder Rundenrennen, was trotz deren ordentlicher Qualität auf Dauer etwas ermüdend sein kann.Und auch die Gegner KI hat immer noch mit ähnlichen Macken zu kämpfen wie in Teil 5. Die computergesteuerten Fahrzeuge wirken immer noch sehr mechanisch und machen kaum Fehler und auch der Schwierigkeitsgrad selbst. selbst.hin und wieder etwas schwanken.Das lässt sich zwar in den Einstellungen regulieren, manche Events sind aber trotzdem unverhältnismäßig schwerer als andere, da ist die Balance nicht hundertprozentig geglückt.Aber grundsätzlich ist auch Forza Horizon 6 ein sehr verzeihendes Spiel und belohnt euch auch auf den hinteren Plätzen mit Credits und Punkten.Fortschritt gibt's immer in irgendeiner Form.
Und auch abwechslungsreiche Events gibt's durchaus.Speziell die großen Armband-Schorren, nach denen ihr dann weitere Events auf der Karte freischaltet, sind echte Highlights, weil sie teils absurd überzogen oder einfach spektakulär inszeniert sind.Ich will nicht zu viel spoilern, aber gegen einen gigantischen Mech anzutreten hatte ich nicht unbedingt auf meiner Bingo-Karte und ich habe in Horizon ja echt schon viel gesehen.Und natürlich bietet auch Forza Horizon 6 wieder ein ganzes Füllhorn an Sammelaufgaben und kleinen Herausforderungen, die buchstäblich an jeder Ecke warten.Es gibt unter anderem wieder die Blitzer und Blitzer-Zonen, Gefahrenschilder, Drift-Zonen, XP-Schilder und Scheunenfunde, bei denen ihr verrostete Autoschätze aus Garagen holt.Richtig klasse ist die Integration der insgesamt neun im Spiel versteckten Schatzautos.
Für die gibt's lediglich Foto-Hinweise und anhand derer müssen die Karren dann gefunden werden.Dadurch muss man etwas anders mit der Karte interagieren, als man das bislang von der Serie gewohnt war, was wirklich eine schöne Neuerung ist.Generell hätte ich mir von diesen neuen Ideen aber noch mehr gewünscht.Forza Horizon 6 bietet zwar ein gelungenes Potpourri aus größeren und kleineren Events, aber wer die Serie kennt, wird kaum wirkliche Überraschungen erleben.Das gilt übrigens auch für die Horizon-Stories, in denen ihr unter anderem für einen Fotografen exklusive Karren ins rechte Licht rückt oder einem Werkstattbesitzer hilft, aus normalen Autos überzüchtete PS-Monster zu machen.Das ist zwar meist charmant präsentiert, aber spielerisch oft auch etwas belanglos, weil ihr meist nur Minuten lang zu einem Punkt fahrt. meist nur Minuten lang zu einem Punkt fahrt.
nur um dann wieder zurückzugondeln oder innerhalb von zehn Sekunden auf den Auslöser zu drücken.Bezüglich Spielbarkeit und Fahrgefühl war Forza Horizon schon immer eine Klasse für sich und das ändert sich wenig überraschend auch im sechsten Teil nicht.Die Autos haben alle ganz eigene Charakteristiken und sind mal anspruchsvoller, mal aber auch total einfach zu fahren.Playground schafft hier einmal mehr einen nahezu perfekten Spagat zwischen leicht zugänglichem Arcade-Racer und Rennspiel mit ambitioniertem Realismusanspruch.Wie ihr das Ganze spielen wollt, bleibt euch überlassen, dank zahlreicher Fahrhilfen und der Möglichkeit, Feinheiten wie Übersetzung, Federn, Dämpfung oder Aerodynamik penibel zu justieren.Überhaupt ist Forza Horizon 6 ein Paradebeispiel für Barrierefreiheit bzw. Zugänglichkeitsoptionen.
Ihr könnt zahlreiche Unterstützungen und Filter zuschalten, etwa Umgebungsfarbfilter oder einen hohen Kontrastmodus.Und auch die Repräsentation kommt nicht zu kurz.Im Charaktereditor könnt ihr eurem Charakter beispielsweise Prothesen oder Hörgeräte verpassen.Hier zeigt sich Playground einmal mehr vorbildlich inklusiv.All das zusammen sorgt wieder für ein wunderbares und locker leichtes Spielgefühl, das speziell durch die kleinen Aufgaben an jeder Ecke und das motivierende Combosystem eine unheimliche Sogwirkung entfesseln kann.Ganz nach dem Motto: Ach, komm, das XP-Schild da oben nehme ich jetzt noch schnell mit, dann mache ich aber wirklich Schluss.
Die Kampagne von Forza Horizon 6 beschäftigt euch locker über 20 Stunden.Ich hatte das letzte Armband und den höchsten Erkundungsstatus in knapp 23 Stunden freigeschaltet.Danach könnt ihr euch im Multiplayer-Modus austoben, der ganz grundsätzlich wie im fünften Teil funktioniert.Ihr könnt euch also mit anderen Spielerinnen und Spielern in Kolonnen zusammenschließen oder Events absolvieren, die Spielwelt erkunden, euch in einer von zahlreichen Playlists oder der Battle-Royal-Variante Eliminator versuchen oder im Editor eigene Strecken in der Landschaft abstecken.Hier profitiert Teil 6 vom enorm starken Fundament. vom enorm starken Fundament.das die letzten Teile gelegt haben, und das nun auch hier die für die nächsten Jahre ist.
Multiplayer-Sessions standen im Testzeitraum allerdings noch nicht ausreichend zur Verfügung, weswegen ich diesen Aspekt noch nicht komplett beurteilen kann.Andere Neuerungen von Forza Horizon 6 kann ich dagegen durchaus beurteilen und habe sie maximal als ganz nett empfunden.Dazu zählen beispielsweise die Aftermarket-Cars.Das sind teils modifizierte Autos, die überall in der Spielwelt herumstehen und die ihr dann für einen guten Kurs einsacken könnt.Da sind auch einige Schätzen dabei und die Autos erhöhen durchaus die Erkundungsmotivation, ändern aber am Spielgefühl wenig.Genauso übrigens wie die modifzierbaren Garagen, die ihr in euren gekauften Häusern jetzt nach eigenen Wünschen gestalten könnt.
Es gibt sogar ein größeres Anwesen mit gigantischem Außenbereich, wo ihr sogar ganze Gebäude und Strecken in die Landschaft pflastern könnt.Dafür gibt es jede Menge Deko-Objekte wie Couches, Tischen, Kisten oder anderen Schnickschnack, die sich beliebig bewegen, anpassen und platzieren lassen.Die Optionen sind ziemlich umfangreich und es wird sicher genug Personen geben, denen diese Anpassungsmöglichkeiten gefallen.Ich bin aber lieber durch die schicke Spielwelt gegondelt, als mich in meinen Garagen aufzuhalten, zumal ich auch die Steuerung zumindest mit dem Gamepad als etwas fummelig empfunden habe.Technisch ist Forza Horizon 6 eine absolute Wucht und gehört zu den hübschesten Rennspielen, die ihr derzeit für Geld kaufen könnt.Egal ob die Spielwelt selbst, die Fahrzeugmodelle, Wetter- und Lichteffekte oder Details wie Spiegelungen, alles wirkt wie aus einem Guss und läuft dazu jederzeit absolut performant.
Nur manche Details wie die puppenhaften Gesichter der Spielfiguren fallen da etwas ab, aber die sieht man ja glücklicherweise nicht allzu oft.Beim Sound habe ich dagegen gar nichts zu meckern.Die Motorengeräusche der zahlreichen Boliden sind ebenso exzellent wie die Musikauswahl der insgesamt neun Radiostationen, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. etwas dabei sein sollte.Ich habe für den Test auf der Xbox Series X hauptsächlich im Leistungsmodus gespielt, also mit dynamischer 4K-Auflösung und 60 FPS, und der lief bis auf zwei Abstürze über knapp 25 Spielstunden ohne Fehl- und Tadel.Der Qualitätsmodus liefert eine native 4K-Auflösung und 30 FPS, aber dieser halbierte Framezahl macht sich dort auch deutlich bemerkbar.Meine Konsolenempfehlung ist deshalb ganz klar: Leistung.
"99% accuracy and it switches languages, even though you choose one before you transcribe. Upload → Transcribe → Download and repeat!"
— Ruben, Netherlands
Want to transcribe your own content?
Get started freeVon meinen Gamestar-Kolleginnen und Kollegen habe ich bezüglich der PC-Version ebenfalls hauptsächlich positive Rückmeldungen bekommen, denn auch auf dem Rechner macht Forza Horizon 6 eine fantastische Figur.Auf dem Testsystem mit einer RTX 5080 und einem AMD Ryzen 7 7800X3D schnurrt das Rennspiel in nativer 4K-Auflösung mit Ultra-Details und voll aufgedrehten Raytracing absolut flüssig über den Bildschirm.Ganz ohne Stolpersteine kommt der Japan-Raser allerdings nicht ins Ziel.Längere Wartezeiten beim Spielstart, vereinzelte Pop-ins von Details und Objekten und teils verwaschene oder pixelige Partikeleffekte wie Rauch drüben das Bild minimal.Der größte Kritikpunkt ist jedoch regelmäßige Abstürze.Fast wie ein Uhrwerk spuckt die Xbox-App nach ein bis zwei Spielstunden einen Fehler aus.
Immerhin geht dabei aber kein Spielfortschritt verloren.Angesichts der tollen Optik und der insgesamt sehr geschmeidigen Performance lassen sich diese Unannehmlichkeiten zumindest auf dem High-End-Testrechner noch gut verschmerzen, behaltet aber im Hinterkopf, dass schwächere Systeme hier eventuell mit größeren Problemen zu kämpfen haben.Also ist Forza Horizon 6 jetzt ein neuer Serienmeilenstein?Die Antwort ist nicht ganz einfach und auch eine Frage der Perspektive.Wenn das hier euer erstes Forza Horizon-Spiel ist, dann wird es euch garantiert komplett aus den Socken hauen.Denn auch beim neuesten Teil greifen einmal mehr alle klassischen Serienstärken wie das tolle Fahrgefühl und die sorgartige Wirkung der zahlreichen Aufgaben. wie das tolle Fahrgefühl und die sorgartige Wirkung der zahlreichen Aufgaben.
Dazu kommt die exzellente Spielwelt, die tatsächlich noch einmal ein Schritt nach vorne ist.Sollte die allerdings schon alle Forza Horizon Teile in und auswendig kennen und nach der langen Entwicklungszeit tatsächlich komplett neue Akzente erwartet haben, dann besteht die Gefahr, dass euch der Japanausflug auf sehr hohem Niveau enttäuschen könnte.Denn diese neuen Akzente gibt es schlicht nicht bzw. Zu wenig davon.Und salopp gesagt ist das hier ein etwas gepimtes und modifiziertes Forza Horizon 5 in anderer Umgebung.Das ändert aber nichts daran, dass auch Forza Horizon 6 mit all seinen Zutaten und Inhalten ein hervorragendes und uneingeschränkt empfehlenswertes Rennspiel ist, das den Ruf der Reihe als Genre Primus noch einmal weiter zementiert.Forza Horizon zieht weiter einsam an der Spitze seiner Kreise, auch mit Teil 6.
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