Ukraine dominiert die Front, Drohnenhagel auf Russland: Ist Putin besiegt? | Possoch klärt | BR24
Moskau brennt.Mehr als 600 Drohnen fliegen weit in russisches Gebiet hinein.Rauchwolken verteilen sich über dem Stadtgebiet.Es ist der wohl größte Gegenschlag der Ukraine seit Kriegsbeginn.Und auch Russlands Ölsektor steht im Fadenkreuz.Allein im April mindestens 21 Angriffe auf Raffinerien, Pipelines und Ölinfrastruktur.
Eine Tageskapazität von 700.000 Barrel Öl ausgelöscht.Es ist ein Drittel von dem, was ganz Deutschland täglich verbraucht.Die Ukraine ist mittlerweile in der Lage, 1.500 Kilometer tief im russischen Hinterland zu treffen, mitten in die vermeintlich geschützte Hauptstadt Moskau.Sie überwindet die Ringe der Luftverteidigung, entwickelt eigene Waffen, darunter ihre erste präzisionsgelenkte Bombe.Während Putins Armee zum ersten Mal seit zwei Jahren mehr Gebiet aufgeben muss, als sie erobern kann, und Russlands Wirtschaft im ersten Quartal schrumpft und die Regierung ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,3 auf 0,4 Prozent zusammenstreicht, ist Russland jetzt besiegt?
Ich glaube, dass die Ukrainer tatsächlich ein Momentum haben.Russland hat eine Phase der Schwäche sowohl wirtschaftlich als auch innenpolitisch als auch auf dem Gefechtsfeld.Die Ukrainer machen riesige Fortschritte.Schläge gegen russische Militärinfrastruktur im Hinterland werden empfindlicher und hinterlassen Wirkung.
Auf der anderen Seite, um mal Wasser in den sogenannten Wein zu kippen: Seit vier Jahren heißt es: Auch von uns.Immer mal wieder: Putin ist am Ende.Die Ukraine gewinnt.Russland liegt am Boden.Und trotzdem ist immer noch Krieg.Also was soll jetzt so großartig anders sein?
Das große andere ist, dass Russland vor einem halben Jahr noch den Eindruck zurecht vermitteln konnte, dass es militärisch in der Lage ist, sein ultimatives Kriegsziel, nämlich die Kontrolle über den gesamten Donbass, zu erreichen.Das ist Geschichte.
Ich befürchte leider, es ist nicht ganz so einfach und nicht ganz so eindeutig.
Ja, man muss mal mit diesen Bewertungen aufpassen.So jetzt ist der Gamechanger da und alles verändert sich und so.Das ist ja kein Boardwettbewerb, den wir uns da angucken.Wir müssen gleich. angucken. Wir müssen gleich.glaube ich, die Lehre daraus ziehen.Man kann Russland besiegen und jetzt können wir die Ukraine dabei unterstützen, in so eine Position zu kommen, dass Frieden möglich wird.
Ist das Kriegsende dieses Mal also wirklich nah?Jetzt.
Schauen wir mal ganz sachlich drauf.Wir haben die ganzen Meldungen von gerade.Ukraine hat an der Front und im russischen Hinterland die Oberhand.
Pistorius sagt: Russland hat eine Phase der Schwäche.
EU-Aussenbeauftragte, also quasi die Auswälderin der EU, Kaja Kallas sagt: Die Ukraine ist in einer viel besseren Position als vor einem Jahr.Der russische Präsident Wladimir Putin hingegen in einer schwächeren Position als jemals zuvor.Der Ex-NATO-Kommandeur Hamish de Bretton Gordon schreibt: Putin ist am Boden.Zeit, ihn zu treten.Und Putin selbst spricht davon, dass sich der Krieg dem Ende zu neigt.
Der Krieg, der weitergeht, ist bis jetzt noch nicht zu Ende.
Ich denke, es ist eine sehr ernste Sache.Ist das alles so?Wenn Putin sagt, der Krieg neigt sich dem Ende zu, ist immer die Frage, für wen sagte das?Vielleicht ist es auch nur eine Aussage an die russische Bevölkerung, die ja kriegsmüde ist und aus dem Krieg raus will, dass er ihr vermittelt, der Krieg dauert nicht mehr lange, wir werden ihn bald gewinnen.Oder er meinte wirklich, dass der Krieg sich dem Ende zu neigt, weil er unter Druck ist.
Wir sollten nur nicht den Fehler machen, den wir schon die ganze Zeit über machen, mit wie mir meine ich die europäischen Partner der NATO und Russland jetzt Zeit geben, sich zu sortieren und sich was Neues auszudenken, sondern es ist eine militärische Auseinandersetzung.
Ich glaube, dass es tatsächlich einen großen Unterschied macht für die Situation in Russland.Die Zustimmungswerte für Putin sind so gering wie seit vor der Vollinvasion 2022 nicht.Und ja, das ist eine maßgebliche Veränderung.Ob das jetzt tatsächlich signifikante Auswirkungen darauf hat, wie sich die Situation im Land verändert, wage ich zu bezweifeln.
Was der Krieg mittlerweile mit Putins Russland macht, darauf komme ich gleich.Jetzt will ich erst mal klären, wo genau stehen wir in diesem. in diesem.Krieg zu dem Zeitpunkt, wo ich das hier aufnehme, 20. Mai 2026.
Die Ukraine ist in der Lage gewesen und bleibt es wohl auch auf absehbare Zeit, den russischen Vormarsch in der heftig gekämpften nördlichen Region der Provinz Donjetz aufzuhalten.Die sogenannte Todeszone, also der etwa 20-25 Kilometer tiefe Bereich zwischen ukrainischer und russischer Hauptfrontlinie, ist für ein Vorrücken der russischen Armee durch die Drohnen-Technologie der Ukraine nahezu unmöglich oder nur zu hohen Verlusten.Und die russische Seite hat sogar immerhin nette Verluste an Territorium, nicht viel, aber doch Verluste an Territorium hinnehmen müssen.Zudem hat die Ukraine jetzt Fähigkeiten, die sie bis vor kurzem noch nicht hatte, nämlich im Bereich von etwa 50 bis 300 Kilometer auch Drohnen einzusetzen, solche Mittelflugdrohnen, die es helfen, im rückwärtigen Raum der russischen Front Ziele zu treffen, Truppenansammlungen, logistische Punkte, Zufahrtswege, Munitionsdepots und ähnliches.Das heißt, die Ukraine ist mittlerweile in der Lage, auf Kurz-, Mittelstrecke und Langstrecke die russische Armee unter Druck zu setzen und natürlich mit den Langstreckendrohnen auch vor allem Infrastruktur im Energiesektor in Russland selbst und auch Angriffe auf Städte in Russland, die dokumentieren und zeigen sollen, dass Russland den Krieg nicht in der Ukraine halten kann, sondern dass Russlands Krieg eben nach Hause kommt zu den Bürgern und Bürgerinnen Russlands selbst.
Ja, das vielleicht auch noch mal verbrieft für dich.Lange wurde die Ukraine bei sogenannten Deep Strikes, also Angriffen tief im russischen Hinterland, von ihren westlichen Partnern blockiert.Sie durfte mit gelieferten Waffen nicht überall angreifen.Präsident Selenskyj hat bei den Verbündeten immer und immer und immer und immer wieder um Waffen mit großer Reichweite geworben.Den von Bundeskanzler Friedrich Merz im Wahlkampf versprochenen Taurus-Marschflugkörper bekam die Ukraine nie.
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— Ruben, Netherlands
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Get started freeAlso macht es die Ukraine jetzt selbst, währenddessen. jetzt selbst, währenddessen.
des Krieges entwickelt die Ukraine ihre eigenen Mittel- und Langstreckenwaffen, zieht eine Deep Strike Kampagne durch mit nur einem Ziel: die maximale Schwächung des Offensivpotenzials der russischen Besatzer.Die Ukraine greift gezielt Luftverteidigungssysteme in Russland an, um dann Ölinfrastruktur und militärische Ziele attackieren zu können.Auch Wohnhäuser werden getroffen.Mit 7.000 Drohnen hat die Ukraine Russland alleine März angegriffen und damit erstmals mehr Drohnen in das Land des Angreifers geschickt als Russland in umgekehrter Richtung.Das russische Rohölverarbeitungsvolumen ist auf dem niedrigsten Stand seit 2009.Das klingt nach brutalen Wirkungstreffern.
Die Ukraine greift ganz gezielt wichtige Ziele an.Das sind die Ölexportterminals, aber das ist natürlich ein absoluter Wirkungstreffer, wenn die Ölpreise hoch sind.Und Russland kann das Öl aber nicht auf Schiffe verladen und kann damit auch von den hohen Preisen nicht profitieren.Es ist ein absoluter Wirkungstreffer.Raffinerien in Moskau oder Treffer in Moskau und Sankt Petersburg, die dazu führen, dass Putin ständig das mobile Internet abschalten lassen muss.Das sind natürlich Wirkungstreffer, weil dann jeder mitkriegt, hier stimmt was nicht.
Und das schaffen die Ukrainer alles ohne weitreichende Waffen aus dem Westen wie die Taurus Marschflugkörper, sondern mit ihren eigenen Drohnen.
Die Ukraine ist eben kein Objekt.Das ist, glaube ich, die ganz erschienende Erkenntnis, sondern die Ukraine entscheidet selbst, was sie macht und sie macht sich zum Subjekt.Und man hilft den Golfstaaten mit Technologien, aber man hilft auch im Grunde der europäischen Sicherheit durch Partnerschaften, die man mit den Europäern eingeht.Und das ist doch ein ganz interessantes Angebot für eine ganz interessante Perspektive, nämlich dass für die europäische Sicherheit die Ukraine Teil der Antwort ist, Teil der Lösung und dass wir lieber die Ukraine bei uns an der Seite haben, wenn wir Europa verteidigen wollen.
Stichwort KI, die auch in der Verteidigung immer wichtiger wird, denn die Daten, die man dafür braucht. braucht.die kann man in diesem langen Krieg besonders gut sammeln.Michailo Fedorow, seit Januar der ukrainische Verteidigungsminister, kommt eigentlich aus dem Bereich Tech und Werbung.Jetzt nutzt der 35-Jährige diesen weltweit einzigartigen Datensatz, um neue Allianzen zu schmieden.Wer die Ukraine unterstützt, kriegt was ab von den Daten.Zum Beispiel die Bundeswehr oder das US-amerikanische Unternehmen Palantir, dessen mächtige Analyseplattform kann riesige, unübersichtliche Datenmengen verknüpfen, mit dem Ziel, KI weiter in die Kriegsführung zu integrieren und einen weiteren technischen Vorteil gegenüber Russland zu erlangen.
Ich bin technologisch und durch die Stückzahlen der Technologie, die ich habe, in der Lage, der anderen Seite asymmetrisch viel Schaden zuzufügen.Dann habe ich eine Chance, mich durchzusetzen.Das ist ja genau das, was die Ukraine macht.Sie hat derzeit eine Drohnenüberlegenheit sowohl in der Quantität, also an vielen Frontabschnitten hat die Ukraine eigentlich einen ständigen Nachschub von mehr Drohnen als die russische Seite und in der Qualität.Die Drohnen haben zum Beispiel höhere Reichweiten.Und wenn man das hat, dann kann man sich durchsetzen.
Während Russland für diesen Abnutzungskrieg immer mehr Soldaten rekrutieren muss, verfolgt die Ukraine das Ziel, Maschinen statt Menschen einzusetzen.Das scheint zu funktionieren und beeindruckt auch den US-amerikanischen Außenminister Marco Rubio.
Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Krieg dazu geführt hat, dass die Ukrainer neue Taktiken, neue Techniken, neue Ausrüstung und neue Technologien entwickeln, die eine Art hybrider asymmetrischer Kriegsführung hervorbringen.Das ist ohne Zweifel beeindruckend.Ich meine, wenn man sich das ansieht, die Russen verlieren monatlich fünfmal so viele Soldaten wie die Ukrainer.Die ukrainischen Streitkräfte sind die stärksten, die schlagkräftigsten Streitkräfte in ganz Europa.
Die Ukraine ist also plötzlich nicht also plötzlich nichtmehr Bittsteller, deren Präsident sich gefälligst brav zu bedanken hat, weil er sonst bald kein Land mehr hat.
You're gambling with World War Three.Ja, ich muss sagen, ich habe ein ambivalentes Verhältnis dazu, weil ich mittlerweile so ein bisschen Schmerzen kriege oder das irgendwie zynisch finde, wenn wir sagen, ach guck mal, wie resilient die Ukrainer sind und guck mal, wie toll die sich was einfallen lassen und wie die da kämpfen und da können wir doch was lernen.Das ist alles richtig, diese Partnerschaften zu machen.Ich glaube, es liegt auch ein großes Potenzial für uns als Deutsche in Industriepartnerschaften mit der Ukraine bei Verteidigung und bei Dual Use Technologien.Alles richtig.Nur muss man sich doch die erste Frage stellen, bevor man sich die zweite stellt.
Was ist denn jetzt der Weg zum Frieden, dadurch, dass man Russland stoppt und zurückdrängt?
Luft, Land, Wirtschaft heißt dafür die aktuelle Strategie der Ukraine.In der Luft die russischen Drohnenangriffe abwehren, zu Land Gebiete zurückerobern und die russische Wirtschaft in die Knie zwingen.
Die Lage in Russland ist sehr, sehr schwierig.Das Wachstum ist im ersten Quartal massiv eingebrochen.Die Wachstumsprognose für Heuer, was das BIP anbelangt, liegt nur bei 0,4 Prozent.Andere makroökonomische Indikatoren haben sich verschlechtert.Dann gibt es eben Kritik in der Bevölkerung und das drückt sich aus in sinkenden Zustimmungswerten zu Wladimir Putin und es gibt Kritik innerhalb der Elite.Ja, also Putin ist geschwächt, Putin ist unter Druck, aber Putin ist nicht da unten.
Schauen wir auf den innenpolitischen Druck für Putin.
Verschiedene Medien, unter anderem CNN, haben darüber Berichte, dass Putin Angst vor einem Putsch oder einem Attentat hat und deshalb die Sicherheit nach oben schraubt oder gleich das gesamte Internet sperrt.Plus dazu: Putins Umfragewerte sinken.Sieben Wochen am Stück, dann pausiert das staatliche Umfrageinstitut Wissiom die Veröffentlichung der Daten.Anzeichen dafür, dass es ein alternder Diktator nicht mehr lange macht?
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass diesmal was sehr anders ist als sonst.Das sind signifikante Zahlen, aber wir haben ähnliche Zahlen, zum Beispiel auch nach. nach.der gesehen.Irgendwann geht dieser Rally round the flag Effekt, also dieses Umfrage hoch durch die Annexion der Krim oder halt diese Vollinvasion der Ukraine lässt nach.
Moment mal, wenn es darum geht, diesen Rally round the flag Effekt wieder zu haben, dann müsste Russland ja doch noch bald einen neuen Impuls im Krieg setzen.Also eher ein Indiz dafür, dass der Krieg noch mal schlimmer wird.
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Get started freeNaja, um so einen weiteren Schub zu verursachen, um noch mal an einer anderen Front was anzufangen oder den Krieg, naja, hoch zu skalieren in der Ukraine, brauchst natürlich Ressourcen und die Ressourcen brauchst gesellschaftlich, die Ressourcen brauchst machtpolitisch, die Ressourcen brauchst einfach finanziell, militärisch brauch Personal und diese Ressourcen sind nicht endlos in Russland, sondern ich glaube, wenn da noch so super viele Ressourcen wären, dann würde man die durchaus in der Ukraine zum Einsatz bringen.Russland ist wirtschaftlich nicht am Ende, aber an einem Punkt, wo die Bevölkerung deutlich spürt, dass die Prioritäten nicht bei der Lebenszufriedenheit der Bevölkerung liegen, sondern auf dem Schlachtfeld in der Ukraine.
Auf dem Russland aber gerade nichts wirklich reißen kann, weil die Ukraine eben so viel Rückenwind wie lange nicht mehr hat.Wie kann der Westen, Deutschland, Europa, USA ja aktuell nicht so das für sich nutzen?
Europa ist da gespalten.Es gibt Regierungen, die sagen, wir sollten all in gehen, denn wir können diesen Trend zugunsten der ukrainischen Armee verstärken und Russland weiter in die Defensive zwingen.Und es gibt andere Regierungen, die sagen, jetzt in einer fühlbaren Schwächephase der russischen Führung lässt sich doch vielleicht auf dem Verhandlungsweg etwas erreichen.Die große Frage ist, kommt es zu solchen Gesprächen?
Putin hat da ein Angebot gemacht.
Hast du vielleicht mitbekommen?
Der Gerd Schröder, der soll vermitteln.
Ja, der hier.Ich war mal hier vor ein paar Jahren.Da wohnten noch die Polnischen.
Wie heißen Sie noch?Wladik.Wladik.Ja auch.Da ist sie, gibt sie noch?
Nie. Nie.
sind alle tot wir sind alle tot ja Mensch und natürlich auch der hier zu diesem Vorschlag haben im Grunde alle außer Russland schon gesagt nein aber Putin hat ja auch gesagt die Europäer können auch gerne wen anders vorschlagen der für sie verhandelt der sollte bloß nicht abfällig über Russland gesprochen haben die letzten Jahre gibt's bestimmt das ist etwas was jetzt die Aufgabe der Europäischen Union ist sich zu einigen auf einen solchen Verhandlungsführer und sich zu einigen auf ein Verhandlungsmandat und da ist nicht sicher ob es der Europäischen Union auch gelingt das würde wieder Putin in die Hände spielen weil er dann argumentieren kann wir wären bereit mit der Europäischen Union zu sprechen aber die sind nicht einmal in der Lage einen Gesprächspartner zu nominieren also nach allem was wir jetzt hier besprochen haben was wäre jetzt konkret das cleverste zu tun ich glaube das Momentum das wir nutzen sollten ist naja Informationsverbreitung also dieser Mythos vom unbezwingbaren unbesiegbaren Russland und wir können sowieso nichts machen am Ende werden die das gewinnen und die Ukrainer sterben an der Front grundlos weil am Ende ist Russland viel übermächtiger ich glaube jetzt ist ein guter Zeitpunkt um darauf hinzuweisen dass das nicht der Fall ist vieles passiert ja auch schon in die richtige Richtung also dass Deutschland so stark in den ukrainischen Rüstungssektor investiert so stark die Industriepartnerschaften fördert das geht ja genau in die richtige Richtung ich finde man muss sich nur politisch darüber hinaus auch trauen zu sagen jetzt setzen wir darauf dass wir Europäer die Ukraine so unterstützen dass der Krieg zu einem Ende kommen kann und fallen nicht wieder dahin zurück dass wir verzweifelt versuchen irgendwie Trump anzurufen oder den Russen Zeit geben oder dass wir denken oh jetzt muss man da vermitteln wozu denn eigentlich und Russland wird da jetzt Versuche unternehmen auf Zeit zu spielen um diese schwierige Situation zu überstehen und diese Zeit Russland nicht zu geben das wäre auch schon mal ein guter Ansatz ich denke die
finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine muss weitergehen, keine Frage.Das tut es auch mit diesem jüngsten 90 Milliarden Euro zinslosen Kredit an die Ukraine.Aber ich denke, dass man versuchen soll auf europäischer Seite auch in eine Verhandlungsphase einzutreten, also mit Putin zu sprechen.Nicht, weil wir große Aussicht haben auf ein positives Ergebnis, aber weil der Ball jetzt im europäischen Hof liegt und die Europäische Union ihm zeigen sollte, ob sie gesprächsbereit ist mit Putin.Wenn dieser nur eine kommunikative Finte gemacht hat mit diesen Äußerungen und eigentlich Europa spalten möchte, dann wird man das herausfinden und kann nach zwei Monaten diese Gespräche wieder abbrechen.Aber ich würde eher sagen, kein All-in jetzt den Versuch, den Krieg zu eskalieren und zu Gunsten der Ukraine zu wenden, sondern den Verhandlungsweg zu suchen.
Russland ist geschwächt, aber nicht besiegt.Putin steht unter Druck an der Front, in der Wirtschaft, in der eigenen Bevölkerung.Die Ukraine hat sich vom Bittsteller zum technologischen Akteur entwickelt, der Russland erstmals den Krieg ins Hinterland trägt.Das ist eine echte Verschiebung.Aber wir kennen das Muster.Auch früher gab es Momente, wo es hieß, jetzt Kitsch und der Krieg ging weiter.
Der Unterschied diesmal: Russland kann sein ursprüngliches Kriegsziel, den gesamten Donbass zu kontrollieren, nach Einschätzung der Experten, nicht mehr erreichen.Das ist neu.Was also jetzt zählt: diesen Moment nicht verspielen, nicht Putin Zeit geben, sich zu sortieren, die Ukraine weiter stärken, militärisch, wirtschaftlich, technologisch und gleichzeitig prüfen, ob Verhandlungen möglich sind.Nicht aus Naivität, sondern um zu zeigen, wer hier wirklich gesprächsbereit ist und wer nicht.Russland besiegt?Nein.
Russland besiegbar?Ja.Zum ersten Mal seit langem habe ich eine echte Antwort darauf.Merci und ich sehe dich gesund im nächsten Video. Video.
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