„Wüste Spekulation“: Merz wittert Intrige aus NRW - TE Wecker am 29 05 2026
Guten Tag, ich begrüße Sie zum T-Wecker der Morgennachrichten von Tichys Einblick am Freitag, 29. Mai.In Berlin brodelt die Gerüchteküche um den derzeitigen Bundeskanzler Friedrich Merz weiter.Offene Rücktrittsforderungen gibt es bisher nicht, aber in Berlin wird längst über den Kanzeltausch gesprochen.Und dies allein ist für einen amtierenden Kanzler bereits ein Alarmsignal.In der Union kursiert die Frage, ob Merz in dieser Legislaturperiode durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ersetzt werden könnte.Nach Informationen von Bild reagierte Merz auf die Debatte intern wütend.
Er soll von Wüsts Spekulationen gesprochen haben, offenbar nicht zufällig.Merz verdächtigt den nordrhein-westfälischen Regierungschef demnach zumindest indirekt hinter den Gerüchten zu stehen.Bild betont zugleich, eine geplante Intrige aus Nordrhein-Westfalen sei nicht belegt.Der Name Wüst falle vor allem deshalb, weil er als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident die natürliche Nummer zwei der CDU in der Kanzlerfrage ist und in Umfragen besser dasteht als Merz.Auslöser der jüngsten Debatte war ein Stern-Bericht über Wüst als möglichen Einwechselkanzler.Danach griffen weitere Medien das Thema auf.
Wüst selbst hält sich auffällig zurück.Auf die Frage nach der Debatte sagte er nur, er sei kein guter Fußballspieler.Eine klare Absage nach dem Motto „Wir haben einen guten Kanzler“ klingt anders.Merz versucht nun Stärke zu zeigen.Bei einem Auftritt in Arnsberg erklärte er, er sei mit aller Kraft entschlossen, den politischen Aufbruch zu schaffen.Doch die Nervosität in der Union ist offensichtlich.
Schlechte Umfragen, stockende Reformen und die starke AfD machen Merz angreifbar.Und was spricht für ihn als Bundeskanzler?Er ist es halt so gern. Er ist es halt so gern.Greenpeace entdeckt die Mangelwirtschaft.Wenn kein Strom da ist, soll die Industrie eben abschalten.Greenpeace hat Stromabregelungen in der Industrie vorgeschlagen, wenn während Dunkelflauten kein Strom mehr vorhanden ist.
Energieintensive Unternehmen sollten in solchen Fällen ihre Produktion vorübergehend drosseln, freiwillig natürlich und gegen Vergütung.Das Geld sei dort besser angelegt als in neue Gaskraftwerke.Das klingt nach Verwaltungslogik aus dem Büro einer millionenschweren Kampagnenorganisation, in der nicht gearbeitet werden muss.Dort kann man den Rechner herunterfahren, das Licht löschen und Feierabend machen.In der Industrie ist das anders.Hochöfen, Chemieanlagen, Walzwerke, Papiermaschinen oder Glasöfen sind keine Schreibtischlampen.
Wer Produktion ständig nach Wetterlage fährt, verliert Aufträge, Qualität, Personal und am Ende den Standort.Hintergrund ist das neue Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche.Es soll Backup-Kraftwerke anreizen, vor allem Gaskraftwerke, die dann einspringen, wenn Wind und Sonne wieder kaum liefern.Der grüne Umweltkonzern Greenpeace hält diesen Ausbau für überdimensioniert und verweist auf ein Gutachten des Wuppertal-Institutes, nach dem Batterien, Biogas und sogenannte Lastverschiebung viele Engpässe abfedern könnten.Allerdings hat der Millionenkonzern diese Studie selbst in Auftrag gegeben.Eine Uniper-Studie zählte in den vergangenen zehn Jahren 1.435 Dunkelflauten von mehr als zehn Stunden.
Im Schnitt dauerten sie 12,9 Stunden, die längste sogar 161 Stunden.Dunkelflauten sind also kein exotischer Ausnahmefall, sondern ein strukturelles Merkmal des deutschen Stromsystems.Wer dann ausgerechnet der Industrie Wer dann ausgerechnet der Industrieempfiehlt, bei Strommangel eben herunterzufahren, will nicht Versorgungssicherheit, sondern sozialistische Mangelverwaltung.Ein Industrieland benötigt Strom, wenn produziert werden muss und nicht nur dann, wenn Wind weht und die Sonne scheint.Oder hat es zumindest gebraucht, bis die grüne Energiewende auf den Plan traten.
Dieser Wecker wird wieder unterstützt von Seokshoon.Später dazu mehr.Es gibt sie noch die Rekorde.So hat der deutsche Sozialstaat 2025 eine neue Rekordmarke erreicht.Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zahlte der Staat 751 Milliarden Euro an monetären Sozialleistungen aus.Dies sind 41,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, ein Plus von 5,9 Prozent.
Der langfristige Durchschnitt seit 1991 liegt bei 3,4 Prozent.Der Sozialetat wächst also deutlich schneller als üblich.Größerer Posten bleibt die Rentenversicherung mit 417 Milliarden Euro.Hinzukommen 95 Milliarden Euro für öffentliche Pensionen.Allein diese beiden Blöcke zeigen, wie stark die Haushalte von alten Leistungsversprechen eingeschnürt sind.Immer weniger Beitragszahler müssen immer höhere Ansprüche tragen.
Besonders deutlich steigt das Arbeitslosengeld mit plus 19 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro.Dies passt zur wirtschaftlichen Lage.Unternehmen streichen Stellen, Investitionen bleiben aus, hohe Energiepreise und Bürokratie belasten Betriebe.Der Staat bezahlt anschließend die sozialen Folgekosten einer Politik, die Arbeit und Produktion verteuert.Auch Sozialhilfe, Pflegegeld und Krankengeld wachsen weiter.Der leichte Rückgang beim Bürgergeld auf 29 Milliarden Euro ändert am Gesamtbild wenig.
Die großen Kosten Die großen Kostenliegen längst bei Rente, Pensionen, Pflege, Krankheit und Arbeitslosigkeit.751 Milliarden Euro sind keine abstrakte Zahl.Dieses Geld wird von Arbeitnehmern, Selbstständigen und Betrieben erwirtschaftet, zwangsabgeführt und umverteilt.Deutschland nennt das Sozialstaat.Der Beitragszahler allerdings Ausplünderungsstaat.
Deutschland droht ab 2028 eine massive Beitragserhöhung beim EU-Haushalt.In Brüssel laufen derzeit politische Vorverhandlungen und Positionskämpfe über den nächsten EU-Finanzrahmen von 2028 bis 2034.Nach Medienberichten warnt der ständige Vertreter Deutschlands bei der EU vor einem immensen Aufwuchs der deutschen Zahlungen.Im Raum steht ein Plus von 75 bis 80 Prozent.Für Deutschland hieße das statt rund 27 Milliarden Euro bis zu 49 Milliarden Euro pro Jahr, also fast 22 Milliarden Euro zusätzlich.Grund ist der Finanzplan von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Sie will einen EU-Haushalt von zwei Billionen Euro, den größten in der Geschichte der Europäischen Union.Deutschland trägt als wirtschaftlich stärkstes Land rund ein Viertel des brüsseler Budgets.Jeder vierte Euro käme also aus Deutschland.Widerstand formiert sich vor allem im Norden Europas.Neben Deutschland stellen sich auch Finnland, Dänemark, die Niederlande, Österreich und Belgien gegen höhere Beiträge.Dagegen drängen Staaten aus Süd- und Osteuropa auf einen noch größeren Haushalt.
Kunststück: Die wollen weiterhin mehr Geld.Frankreich und andere Länder wollen zudem neue Gemeinschaftsschulden.Kanzler Merz lehnt das bisher ab.Die EU-Kommission mit derzeit rund 32.000 Mitarbeitern meldet zugleich eine rund 32000 Mitarbeitern meldet zugleich eineBedarf für neue Stellen an.Offiziell will die EU Europas Industrie stärken und könnte ausgerechnet zentrale Produkte der sogenannten Energiewende deutlich verteuern.
Nach einem internen Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums drohen durch den geplanten Industriebeschleunigungsgesetz erhebliche Kostensteigerungen bei Elektroautos, Batterien, Solaranlagen und Bauprodukten.Der Entwurf sieht vor, bei öffentlichen Ausschreibungen und Förderprogrammen stärker auf CO2arme Produkte und Waren aus europäischer Herstellung zu setzen.Ziel der Brüsseler Bürokraten ist es angeblich, die Industrie in der EU zu stützen, Abhängigkeiten von Drittstaaten zu verringern und die Dekarbonisierung zu beschleunigen.Doch das Wirtschaftsministerium rechnet zugleich mit spürbaren Nebenwirkungen.Für Elektroautos nennt die interne Bewertung eine konkrete Zahl: Wegen geplanter Made-in-EU-Anforderungen an Batterien könnten Elektrofahrzeuge im Jahre 2030 um rund 630 Euro teurer werden.Fahrzeuge mit CO2armeem Stahl könnten sich zusätzlich um knapp 70 Euro verteuern.
Auch bei Solaranlagen, Batterien und Energieinfrastruktur werden steigende Kosten erwartet.Auch die öffentliche Beschaffung dürfte teurer werden.Für die weiterverarbeitende Industrie könnten die Ansprüche zu höheren Produktionskosten führen.In der Autoindustrie wird ein Verlust an Bruttowertschöpfung von 291 Millionen Euro erwartet.Im Bausektor von 691 Millionen Euro.Sozialistische Bürokratie hat noch nie etwas billiger gemacht.
Der sogenannte Weltklimarat IPCC hat bekanntlich seine stärksten Katastrophenszenarien seine stärksten Katastrophenszenarienzurückgerufen.Wir berichteten darüber.Der ruderte also zurück und genau diese Katastrophenszenarien bildeten aber die Grundlage des sogenannten Klimabeschlusses des Bundesverfassungsgerichtes.Damit ist ja eigentlich die Geschäftsgrundlage entfallen.Ulrich Foskerau an Sie als Staatsrechtler daher die Frage: Bedeutet dies nun, dass der Klimabeschluss geändert werden muss?
Nein, also unmittelbar nicht.Man hört das jetzt viel auch in den sozialen Medien.Nun muss man sagen, dass zumal ein rechtskräftiges Urteil keine Geschäftsgrundlage in diesem Sinne hat.Es ist auch noch nicht mal so, dass das Bundesverfassungsgericht seinen skandalösen Klimaschutzbeschluss seiner Zeit einseitig auf dieses Extremszenario gestützt hätte.Das jetzt zurückgezogene Extremszenario ist freilich in anderen Konstellationen wichtig gewesen, zum Beispiel bei der Aufstellung von Klimaschutzplänen der Bundesregierung.Da könnte man nun ein Stück weit sagen, dem ist die Geschäftsgrundlage entzogen.
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— Ruben, Netherlands
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Get started freeAber der Klimaschutzbeschluss des Bundesverfassungsgerichts, der steht ja zunächst einmal und ihn wieder aus der Welt zu schaffen, was eben für die Interessen Deutschlands wirklich enorm wichtig wäre, ist sogar noch schwerer geworden, als es ursprünglich gewesen ist.
Das vollständige ausführliche Gespräch können Sie morgen im Wecker von Tichys Einblick anhören.
Wir haben uns hier schon öfters an der Unbeliebtheit des Kanzlers abgearbeitet.Dabei haben wir den Mann in dessen Schatten nicht ausreichend gewürdigt.Einer, der alles höher, größer, weiter machen will als jeder Vorgänger.Allerdings ausschließlich in der Disziplin des Schuldenmachens.Genau.Wir sprechen über Lars Klingbeil, den Schuldenkönig unserer Zeit.
Er wird der Nachwelt zusätzliche Staatsschulden von fast einer Billion Euro hinterlassen.Da fällt uns unweigerlich Ludwig der Zweite ein, der Märchenkönig von Bayern.Immerhin, und das ist der Unterschied, baute der nicht nur Luftschlösser, sondern bleibende Wahrzeichen.Wegen schlappern sieben Millionen Mark Schulden wurde er 1886 entmündigt und für regierungsunfähig erklärt.So zog man damals die Notbremse.Und heute?
Lieber Lars Klingbeil.Uns als Mittelständlern wird schwindelig.Sie könnten sich ein echtes Denkmal setzen.Lassen Sie endlich Luft aus dem aufgeblähten Bundeshaushalt.Die Luft, die die Wirtschaft und die nachfolgenden Generationen zum Atmen brauchen.So bleiben Sie in positiver Erinnerung.
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Und jetzt nach Bangkok.Dort sitzt für uns Börsenprofi und Wirtschaftsjournalist Philipp Mattes und analysiert jeden Tag ab sechs Uhr morgens die Trends aus New York, Shanghai, Seoul und das globale Wirtschaftsgeschehen.
Schön guten Morgen Holger.Ja, Europa ist ja eigentlich bei dem ganzen KI-Hype ziemlich abgehängt.Da streiten sich wirklich nur die USA und China um die Vorherrschaft.Aus Europa kommt kein Large Language Model und auch in der Wertschöpfungskette in der Chipindustrie da hat man zumindest bisher keine Rolle gespielt, abgesehen mal von dem niederländischen Unternehmen. dem niederländischen Unternehmen.
ASML ja was aktuell aber gerade passiert das ist eine Verlagerung dieses auf die zweite und dritte Ebene und da tauchen auf einmal eine ganze Reihe von deutschen Unternehmen auf deren Aktienkurse laufen extrem gut aktuell bestes Beispiel ist Infineon da hat sich der Kurs fast mehr als verdoppelt innerhalb weniger Wochen und wir gucken mal auf deutsche und wo es sich vielleicht jetzt noch lohnt einzusteigen vielen Dank Philipp den ausführlichen Börsenwecker können Sie entweder über die Webseite oder auf YouTube in dem Kanal tichis Wirtschaftseinblick sehen nach einem Maibaumfest im thüringischen Bad Klosterlausnitz soll eine Frau von mindestens zwei Männern vergewaltigt worden sein sie wurde am frühen Dienstagmorgen gegen zwei Uhr teilweise unbekleidet in einem Hinterhof nahe dem Marktplatz gefunden eine Zeugin alarmierte den Notruf nach Angaben der Staatsanwaltschaft Gera wird jetzt gegen vier Tatverdächtige ermittelt drei Iraker im Alter von 26 29 und 30 Jahren sowie gegen einen Syrer gegen zwei Männer wurden Haftbefehle wegen Vergewaltigung erlassen der Syrer sitzt in Untersuchungshaft ein Iraker ist weiter auf der Flucht zwei weitere zunächst festgenommene Iraker wurden wieder freigelassen weil sich der dringende Tatverdacht gegen sie nicht aufrecht erhalten ließ die Ermittler sicherten stundenlang Spuren und befragten zahlreiche Festbesucher unser Land wird sich ändern und zwar drastisch und ich freue mich drauf das sagte die grünen Politikerin Katrin heute gibt es im Osten und im Süden noch einmal einen hochsommerlichen Tag mit viel Sonne und Temperaturen zwischen 28 mit viel Sonne und Temperaturen zwischen 28und 30 Grad.Im Nordwesten dagegen drohen ab dem späten Nachmittag in einer schwülen, feuchten, energiehaltigen Luftmasse lokal schwere Gewitter, verbunden sogar mit teilweise schwerem Sturm.Morgen am Samstag dann kommt die feuchtschwüle Luftmasse in die Landesmitte voran und kann am Sonntag im Süden bis zum Alpenrand zu Unwettern führen.Und damit zum Energiewende-Wetterbericht von Tichys Einblick: Deutschland benötigte nach den Daten der Energy Charts gestern Mittag um 12 Uhr eine elektrische Leistung von 54 Gigawatt.Von den konventionellen Kraftwerken kamen 10 Gigawatt an elektrischer Leistung um 12 Uhr mittags.
Von den 30.000 Windrädern kamen lediglich 1 Gigawatt und die 5 Millionen Photovoltaikanlagen lieferten 56 Gigawatt.Die weiteren Werte lagen bei Redaktionschluss nicht vor.Mittags um 14 Uhr jedenfalls war zu viel Photovoltaikstrom in den Netzen.Die erhebliche Leistung von 11 Gigawatt musste in die Nachbarländer verschenkt werden.Immerhin musste nichts dazu bezahlt werden, damit den Strom überhaupt jemand abnahm.Und damit bedanken wir uns fürs Zuhören.
Schön wäre es, wenn Sie uns weiterempfehlen.Weitere aktuelle Nachrichten lesen Sie regelmäßig auf der Webseite tichys-einblick.de und wir hören uns morgen wieder, wenn Sie mögen. wenn Sie mögen.
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